(openPR) Hamburg, 28.07.2010. – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Wissenschaft und Forschung sollte nach Auffassung der Andreas Günther Kommunikationsberatung auch immer in langfristige Zielsetzungen von Instituten oder Universitäten eingebunden sein.
Information ist Pflicht, Strategie ist Kür: So umreißt der Hamburger PR-Berater Andreas Günther, 41, die Anforderungen zeitgemäßer Wissenschafts-Kommunikation. „Es kann nicht genug betont werden, wie wichtig der Anteil der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für das Erscheinungsbild eines Instituts oder einer Universität ist“, so Andreas Günther. Dieser Abteilung sollte deshalb eine Führungsrolle bei der Gestaltung oder Akzentverschiebung der Positionierung zukommen. „Damit ein Wandel in der Außendarstellung einer Organisation von den Stakeholdern – Studenten, Lehrende, Forschende, Partner aus der Wirtschaft, etc. - mitgetragen werden kann, muss er erzählt werden.“ Medien und Journalismus seien dafür sehr geeignet. Gespannt sein müsse man auf die zukünftige Strategie der Presse- und Medienarbeit der Leibniz-Gemeinschaft, deren Präsident Karl Ulrich Meyer die Etablierung einer Weltmarke anstrebt.
Doch gibt es außer beim Change- und Kampagnen-Management sowie der Image-Gestaltung noch andere Felder, auf denen Wissenschafts-Kommunikation und Wissenschafts-PR eine größere Rolle spielen sollten. Andreas Günther nennt Ausgründungen, Forschungsförderung und Technologietransfer. „Ausgründungen aus Forschungsprojekten oder Dissertationsvorhaben bedeuten eben einen Wechsel von der Wissenschaft in die Wirtschaft und konfrontieren ganz andere Problemlagen“, so Günther. „Sie müssen sich gegen Konkurrenz behaupten, und das auch auf dem Markt der Meinungen, um ihre ökonomischen Interessen wahrnehmen zu können“. Eine eigene Strategie der Pressearbeit für Ausgründungen sei sinnvoll.
Die Mittel der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit müssten nach Auffassung des Inhabers der Andreas Günther Kommunikationsberatung, die auf Wissenschafts-Kommunikation und Wissenschafts-PR spezialisiert ist, aus ihrer bloßen Vermittlungsrolle herausgeholt und in übergreifende strategische Zielsetzungen eingebunden werden. Auch bei der Einwerbung von Drittmitteln und beim Technologietransfer. Idealerweise wäre die Einreichung wichtiger Anträge von Maßnahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit flankiert. „Es dürfte schwer zu bestreiten sein, dass Wissenschaftler und Institute bei der Vergabe von Fördergeldern in Ministerien bessere Karten haben, wenn sie einen hohen Bekanntheitsgrad besitzen“, so Günther, „und eine Uni, die dauernd erfolgreiche Patentierungen von Erfindungen vermelden kann, dürfte hohe Anziehungskraft für die Industrie und den forschenden Nachwuchs haben.“













