(openPR) Zähne brauchen regelmäßig Prophylaxe
- Parodontitis kann jeden treffen
- Zahnfleisch lässt sich erneuern
Berlin (zahnärzte edelweiss/05.05.2010) „Gerade schöne Zähne sind ein starkes Argument für regelmäßige Prophylaxe“, sagt Dr. Simone Schauer von den Zahnärzten edelweiss in Berlin Charlottenburg. Für sie ist der Erhalt gut aussehender Zähne von 3 Basisfaktoren abhängig. Dazu gehört die gründliche Mundhygiene daheim, mindestens einmal jährlich die Kontrolluntersuchung beim Zahnarzt und ebenfalls mindestens jährlich eine professionelle Zahnreinigung in der Zahnarztpraxis. Bei edelweiss sind alle Maßnahmen auf den Einzelnen abgestimmt, auf seine Lebensumstände, das Ernährungsverhalten, den Umgang mit Genussmitteln wie Alkohol und Tabak und auf mögliche Allgemeinerkrankungen. Simone Schauer verweist auf das Risiko, an einer Parodontitis (auch Parodontose genannt) zu erkranken, wenn bei Mund- und Zahnpflege Konsequenz fehlt. Schon jetzt geht man davon aus, dass mehr als 80 % der Deutschen an mindestens einem Zahn Zahnfleischprobleme haben. Die eigentliche Ursache: Bakterien, die nicht weggeputzt wurden. Die Folgen: Zahnfleischrückgang, Knochenabbau, Zahnausfall. Auch ansonsten gesund aussehende Zähne können davon betroffen sein.
„Die Parodontitis verändert den Zustand von Zähnen und Zahnfleisch schleichend“, so Dr. Peter Kienzle, der gemeinsam mit Simone Schauer die Zahnarztpraxis edelweiss in Charlottenburg führt. „Zahnfleischbluten und Mundgeruch sollte man deshalb unbedingt ernst nehmen. Sie signalisieren oft eine beginnende Erkrankung.“ Zu den Risikofaktoren für die Parodontitis gehören u. a. Stress, Rauchen, unausgewogene Ernährung und hormonelle Veränderungen, wie sie bei Frauen in der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren einsetzen. Dagegen schützen kann man sich nur mit System. Elementarer Bestandteil: die Mundhygiene zuhause. Mit dem täglichen Zähneputzen allein ist es nämlich nicht getan. Bakterien siedeln sich bevorzugt in Nischen an, die von normalen Zahnbürsten nicht erreicht werden. Für Zahnzwischenräume, in denen sich ein Großteil der zu reinigenden Zahnoberflächen befindet, nutzt man deshalb am besten Zwischenraum- oder Interdentalbürstchen und Zahnseide. In schon bestehende Zahnfleischtaschen gelangt man aber auch damit nicht. Das schafft allein die professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt.
„Der Rhythmus solcher Prophylaxetermine ist abhängig vom individuellen Parodontitisrisiko“, erläutert Oralchirurg Kienzle. Liegt eine Zahnfleischerkrankung vor, kann ein Keimtest Aufschluss darüber geben, ob eine Begleittherapie mit Antibiotika für die Behandlung der Parodontitis erforderlich ist. Mit Hilfe einer rekonstruktiven Parodontaltherapie ist es darüber hinaus möglich, zurückgegangenes Zahnfleisch wieder aufzubauen. Das macht jedoch nur dann Sinn, wenn zuvor die Ursachen für die Parodontitis gründlich beseitigt wurden und im Anschluss eine regelmäßige Nachsorge stattfindet. Vollständig heilen lässt sich die Parodontitis nicht. Aber die Chance, Folgeerkrankungen auszuschließen, ist durch kontinuierliche professionelle Prophylaxebehandlungen gegeben. Weitere Informationen zum Thema unter www.zahnaerzte-edelweiss.de.












