(openPR) Parodontitis und Diabetes stehen in enger Wechselwirkung
- Schlecht eingestellte Diabetiker haben hohes Parodontitis-Risiko
- Prophylaxe einzige Chance, Erkrankung zu verhindern
- Zusammenarbeit von Ärzten und Zahnärzten hilft
Pfaffenhofen (dr. krauss/10.05.2010) „Wer Diabetes hat, muss mit Zahnfleischproblemen rechnen“, so Dr. med. Axel Krauss, Zahnarzt in Pfaffenhofen. Krauss ist doppelt approbiert und hat früher als Arzt viele Diabetiker betreut. Jetzt arbeitet Krauss als Zahnarzt und kann Wissen und Erfahrungen aus der Zeit als Arzt nutzen. Stellt Krauss bei einem Patienten eine Parodontitis fest, rät er auch zum Besuch beim Hausarzt. Der soll klären, ob der Patient bereits unter Diabetes leidet. Kommt ein Diabetiker zu Dr. Krauss in die Sprechstunde, gehört dem Zustand des Zahnfleisches aus Erfahrung besondere Aufmerksamkeit. Denn für schlecht eingestellte Diabetiker ist die so genannte Parodontose eine permanente Gefahr . „Zahnfleischentzündungen können die Diabetes-Erkrankung verschlimmern“, weist Krauss auf neuere Erkenntnisse hin. Deshalb sind Diabetiker auf die enge Zusammenarbeit zwischen Arzt und Zahnarzt angewiesen. Und darauf, dass ein Zahnarzt wie Krauss ganz bewusst den Gesamtgesundheitszustand seiner Patienten betrachtet und bei Bedarf mit Ärzten anderer Fachrichtungen zusammen arbeitet.
Die Parodontitis hat grundsätzlich Einfluss auf den allgemeinen Gesundheitszustand des Menschen. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die Gefahr von Frühgeburten, Infektionen der Atemorgane und erhöhte Risiken für Gefäßerkrankungen wie Hirnschlag werden in diesem Zusammenhang diskutiert. Die Wechselwirkung zwischen Parodontitis und Diabetes untersucht man schon seit Jahrzehnten, ist vielen an Insulinmangel Erkrankten jedoch nicht bekannt. Dabei schreiten bei schlecht eingestellten Diabetikern Zahnfleischerkrankungen deutlich schneller voran. In der Folge kommt es zum Abbau von Kieferknochen bis hin zum Zahnausfall. Die dadurch bedingte starke Beeinträchtigung der Lebensqualität kann auch psychische Probleme auslösen. Einzige Möglichkeit vorzubeugen, ist die Prophylaxe beim Zahnarzt. Erst recht, wenn ein Diabetes bereits diagnostiziert wurde. Denn ob und wie schwer ein Diabetiker an Parodontitis erkrankt, hängt auch davon ab, wie lange der Insulinmangel bereits andauert und wann eine Prophylaxetherapie einsetzt.
„Diabetes und Parodontitis sind jeweils sehr komplexe Erkrankungen“, sagt Krauss. „Je besser der Diabetes kontrolliert wird, umso größer sind auch die Erfolgschancen einer Parodontitistherapie.“ Die sollte bei schlecht eingestellten Diabetikern nichtoperativ stattfinden, zumal ein Diabetes grundsätzlich mit erschwerter Wundheilung einhergeht. Dr. Krauss sind Aufklärung und professionelle Beratung wichtig. Wenn sich bei der Behandlung von Diabetikern Komplikationen zeigen, sollten Ärzte seiner Meinung nach eine Analyse der Mund- und Zahngesundheit und die Zusammenarbeit mit Zahnärzten in Betracht ziehen. Das entspricht ohnehin der Philosophie von Dr. Krauss, der bei allen zahnärztlichen Problemen seiner Patienten immer den gesamten Gesundheitszustand für beachtenswert hält. Weitere Informationen unter www.zahnarzt-krauss.de.












