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Zahn der Zeit - Mundgesundheit bis ins hohe Alter erhalten

24.02.201519:11 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Seit Langem zeigen Daten des Statistischen Bundesamtes, dass sich die Altersstruktur in Deutschland immer weiter verändert: Während der Anteil junger Menschen sinkt, wächst die Zahl älterer Menschen. Dabei steigt dank medizinischer Fortschritte nicht nur die Lebensqualität, sondern auch die Zahngesundheit. „Während früher die Prothese im Glas bei den Großeltern durchaus üblich war, kommt es heutzutage – wenn überhaupt – erst viel später zum vollständigen Zahnverlust“, weiß Dr. Christoph Sliwowski, Leiter der Zahnimplantat-Klinik Düsseldorf im St. Vinzenz-Krankenhaus. Um Zähne und Mund bis ins hohe Alter gesund zu erhalten, gilt es jedoch, bei Pflege und Therapien mögliche körperliche Veränderungen zu berücksichtigen.



Zähne im Wandel

Durch den längeren Erhalt der eigenen Zähne nehmen entzündliche Erkrankungen des Zahnhalteapparates wie Parodontitis zu. So zeigte die Vierte Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS IV) bereits 2006, dass 48 Prozent der Senioren eine mittelschwere und rund 40 Prozent eine schwere Parodontitis aufwiesen. Gleichzeitig nimmt im Alter das Risiko für Wurzelkaries zu. „Neben diesen typischen Erkrankungen treten weitere Veränderungen an den Zähnen auf“, ergänzt Dr. Sliwowski. „So nimmt durch Reibung, saure Speisen oder Zahnpasten mit Schleifpartikeln nach und nach die Zahnhartsubstanz ab.“ Während normalerweise Speichel durch enthaltene Mineralien und Spurenelemente den Zahnschmelz stärkt, leiden viele Menschen mit der Zeit unter Mundtrockenheit. Zu den Gründen hierfür zählen zum Beispiel Nebenwirkungen von Medikamenten oder hormonelle Veränderungen. Einhergehend mit der zunehmenden Demineralisierung im Alter wird der Zahnschmelz dünner und anfälliger für schädliche Einflüsse.

Unerwünschte Begleiter

Wohl jeder kennt die Situation, dass mit fortgeschrittenem Alter die Zahl der Erkrankungen und damit auch die Arztbesuche zunehmen. Zwischen notwendigen Behandlungsterminen erscheinen Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt dann plötzlich nicht mehr so wichtig und werden aufgeschoben. „Dabei steigt gerade in diesem Lebensabschnitt die Bedeutung für frühzeitige Diagnose und Prophylaxebehandlungen“, sagt Dr. Sliwowski. „Verschiedene Erkrankungen wirken sich auch auf die Mundgesundheit aus, sodass fachübergreifende Behandlungen zunehmen. So weisen etwa Diabetespatienten ein erhöhtes Risiko für Parodontitis auf.“ Zudem nimmt die Sensibilität der Pulpa, also des Zahnmarks im Inneren, mit der Zeit ab. In manchen Fällen rufen Zahnschäden also nicht die gewohnten Schmerzen hervor und bleiben ohne ärztliche Diagnose unentdeckt.

Erkrankungen vorbeugen und behandeln

Wer auf regelmäßige und gründliche Zahnpflege achtet und regelmäßig zur Kontrolluntersuchung geht, hat bereits den wichtigsten Schritt zum langfristigen Zahnerhalt getan. Lassen Fingerfertigkeit oder auch Sehvermögen nach, fällt jedoch der Gebrauch von Zahnseide oder Interdentalbürsten oft schwerer als früher. Hier steht der Zahnarzt dann gerne mit Tipps zur Seite, wie sich die Zahnreinigung dennoch gründlich durchführen lässt. Vergrößerungsspiegel oder verstärkte Griffe an Zahnbürsten helfen beispielsweise bei der täglichen Anwendung. „Auch bei der Wahl des Zahnersatzes gilt der einfachen Handhabung besonderes Augenmerk“, erklärt Dr. Sliwowski. „Denn nur wenn er sich problemlos reinigen oder gegebenenfalls einsetzen lässt, gewinnen Patienten durch ihn auch die gewünschte Lebensqualität.“ Dies ist wohl auch ein Grund für den deutlichen Trend zum festsitzenden Zahnersatz. Die DMS IV zeigte eine Verdreifachung der Implantatversorgungen von 1997 bis 2005 bei den 65- bis 74-Jährigen – Tendenz steigend. Was viele nicht wissen: Die im Alter oft nachlassende Muskelkraft betrifft auch die Kiefergelenke und damit die Bisskraft. Statt dann aus Bequemlichkeit nur noch zu weichen Speisen zu greifen, sollten Senioren im Gegenteil verstärkt auf eine ausgewogene Ernährung achten. Lebensmittel, die ein gründliches Kauen erfordern, stärken zudem Zähne, Zahnfleisch und Kieferknochen.

Weitere Informationen unter www.zahnimplantat-klinik-duesseldorf.de.

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