(openPR) NaturFreunde-Bundeskongress ist Plattform für aktuelle Diskussion um Arbeitsmarktpolitik
Mit den Grußworten des DGB-Vorsitzenden Michael Sommer eröffnete der Bundeskongress der NaturFreunde eine Diskussion um aktuelle Arbeitsmarktfragen. „Die Menschen in diesem Land erwarten Antworten“, so Sommer. Es sei ein Irrtum zu glauben, dass Politik und Hartz-IV-Reformen Arbeitsplätze schaffen können. Dafür seien private Unternehmen und die öffentliche Hand verantwortlich. In seinen Grußworten zum 100-sten Jubiläum der NaturFreunde wies Sommer auf die gemeinsamen Wurzeln und den Einsatz für die Emanzipation der Arbeiter hin. Diese Gemeinsamkeit müsse man nutzen, um sich den Rechten entgegenzustellen, die den 8. Mai missbrauchen wollten. Eine Einigung zur Finanzierung der Bildung würde Zeichen setzen, dass es aufwärts gehe.
Bundeswirtschaftsminister Clement verteidigte in seiner anschließenden Rede die Arbeitsmarkt- und Reformpolitik der Bundesregierung. Die hohen Arbeitslosenzahlen zeigten unter anderem, dass ein besonderes Augenmerk auf jugendliche Arbeitssuchende und verstärkte Investitionen in Bildung, Weiterbildung, Wissenschaft und Forschung nötig sei.
NaturFreunde-Bundesvorsitzender Michael Müller (MdB) ergänzte, dass die Investition in Bil-dung wichtig sei, um auch dem wachsenden Rechtspopulismus Einhalt zu gebieten. Im Hinblick auf das Antidiskriminierungsgesetz müsse man sich in dieser Debatte fragen, wie rechtschaffene Politiker gegen dieses stimmen könnten. Das sei „Ausdruck einer geistigen Krise in Deutschland“.
Weiterer Punkt der drei Redner war das Thema Erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Die-se böten die Chance, Arbeitsplätze zu schaffen. Die NaturFreunde erweitern in ihrem Jubiläums-jahr ihre Anstrengungen im Klimaschutz und starten in einen bundesweiten Klimaschutz-Wettbewerb. Als Verband der Nachhaltigkeit sehen die NaturFreunde in Erneuerbaren Energien und energieeffizienter Technologie nicht nur die Chance, den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Viel-mehr böte sich die Chance Arbeitsplätze mit einer konsequenteren Förderung zu schaffen und zu sichern. Es müsse im eigenen Interesse von Politik, Wirtschaft und Bürgerinnen und Bürgern liegen, Vorreiter beim Klimaschutz zu sein und zu bleiben – politisch und technologisch.




