(openPR) Botschaft der Republik Belarus in der Bundesrepublik Deutschland
Pressemitteilung ¹17
Berlin, den 22. Februar 2005
Sinti und Roma in der Republik Belarus: keine Probleme bezüglich der Ausbildung in ihrer Muttersprache
Dies erklärte der Vorsitzende des Verbandes von Sinti und Roma in den baltischen und GUS-Ländern, Leiter der gesellschaftlichen Vereinigung „Belarussische Diaspora der Sinti und Roma“ Oleg Koslovskij.
Seinen Worten zufolge, stimmten der belarussische Staat und die Gemeinden von Sinti und Roma in der Auffassung überein, dass in einigen Gesamtschulen Klassen zu eröffnen sind, wo die Muttersprache und die Geschichte des Volkes Sinti und Roma unterrichtet werden.
Oleg Koslovskij sei gegen die Gründung der separaten nationalen Schulen für die Kinder von Sinti und Roma, die, seiner Meinung nach, unbedingt mit den Gleichaltrigen anderer Nationalitäten zusammen lernen müssten.
Darüber hinaus beabsichtige die Belarussische Diaspora der Sinti und Roma, beim Ministerium für Bildung gezielte Hochschulaufnahme und Berufsausbildung von Fachleuten zu beantragen, die nachher die Literatursprache Romani, Lehrbücher und Studiengänge ausarbeiten würden. Es sollten, laut Koslovskij, „die ersten Schritte bei der Schaffung der nationalen Sinti und Roma Elite in Belarus“ sein.
Der führende Vertreter der belarussischen Diaspora von Sinti und Roma betonte, dass die Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde und den staatlichen Organen immer konstruktiver werde. Als Beispiel dafür diene das Erscheinen des ersten Printmediums der belarussischen Sinti und Roma – „Romano Lav“ („Wort der Roma“), das dank Förderung seitens des Komitees für Religionen und Nationalitäten beim Ministerrat der Republik Belarus ermöglicht worden sei.
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