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Google-Street-View nicht um jeden Preis

25.01.201010:49 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Durch die 3D-Dokumentation von hessischen Städten durch Google-Street-View sehen die Jungen Liberalen Hessen die Bürgerrechte gefährdet. Google nimmt hierbei systematisch mit speziellen Kameras Alltagssituationen auf, um damit einen virtuellen Rundgang durch Orte zu ermöglichen.
„Ein jungliberales Kernthema sind die Bürgerrechte. Daher haben wir uns schon vor einem Jahr skeptisch gegenüber dem neuesten Google-Projekt ge-zeigt. Wir sind der Meinung, dass das Fotografieren von ganzen Ortschaften dem Unternehmen verboten sein soll, wenn sich die Anwohner mit Mehrheit gegen dieses Google-Projekt ausgesprochen haben“, so der Landesvorsitzen-de Hendrik Silken.
„Wenn Google seine Versprechungen Bilder von Personen unkenntlich zu ma-chen nicht einhält, bleibt dem einzelnen Bürger im Zweifel nur eine zivilge-richtliche Klage um sich gegen die Veröffentlichung zu wehren. Dieser Schritt wird aber wohl eher ein Einzelfall sein. Selbst der Hessische Datenschutzbe-auftragte beäugt das Projekt kritisch“, stellt Silken die Position von anderen Bürgerrechtlern dar.
„Wir JuLis sehen hier die persönlichen Daten der hessischen Bürger nicht aus-reichend geschützt. Viele Bürger wissen nicht um die Verletzung ihrer Persön-lichkeitsrechte wenn sie beim Arztbesuch oder im eigenen Garten unwissent-lich fotografiert werden. Daher fordern wir die Landesregierung auf die Bür-ger über ihre Rechte zu informieren. Nur durch gezielte Aufklärung können Bürger sich gegen die Veröffentlichung von Bildern ihres persönlichen Umfel-des wehren. Daher ist die Information durch die Landesregierung notwendig, bevor Google anfängt unsere Orte zu erfassen und dokumentieren!“, bekräf-tigt der Vorsitzende der Jugendorganisation Silken.

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