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EAK Rems-Murr unterstützt "Gmünder Aufruf zur Religionsfreiheit"

25.01.201009:07 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) In seiner ersten Sitzung im neuen Jahr hat der Vorstand des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) der CDU Rems-Murr einstimmig beschlossen, den "Gmünder Aufruf zur Religionsfreiheit" öffentlich zu unterstützen.

Im November 2009 fand auf dem Schönblick bei Schwäbisch Gmünd ein Kongress über Christenverfolgungen statt. Günter Nooke, der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe, war einer der Hauptreferenten. Gäste aus Nigeria, Indien, Indonesien und Zentralasien berichteten über ihre teilweise menschenverachtenden Erfahrungen im Umgang staatlicher Organe und gesellschaftlicher Organisationen mit Christen. Kuno Kallnbach, Mitglied der Kongressleitung: "Von den nominell ca. 1,3 Milliarden Christen der Welt sind ca. 100 Millionen wegen ihrer Religionsausübung ernsthaften Gefahren ausgesetzt."

Elf Organisationen, die sich für Menschenrechte, das Recht auf Religionsfreiheit nach Art.18 der Allgemeinen Erklärung der Vereinten Nationen zu den Menschenrechten und für verfolgte Christen einsetzen, haben diesen Kongress ausgerichtet. Dabei haben sie gemeinsam mit den ca. 250 Teilnehmern den "Gmünder Aufruf zur Religionsfreiheit" unterzeichnet. In diesem wird die Bundesregierung aufgefordert, ihr weltweites Engagement für die Einhaltung der Menschenrechte und zum Schutz der Religionsfreiheit fortzusetzen und zu intensivieren.

David Müller, Kreisvorsitzender des EAK der CDU Rems-Murr: "Der Gmünder Aufruf zur Religionsfreiheit kann von Bürgern und Institutionen unterstützt werden, z.B. im Internet unter www.aufruf-religionsfreiheit.de ." Der Aufruf und seine Unterstützung werden der Bundesregierung und dem zuständigen Ausschuss des Deutschen Bundestags übermittelt. "Wir dürfen nicht vergessen, dass das Recht auf Religionsfreiheit auf unserer Erde keine Selbstverständlichkeit ist" so David Müller.

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