(openPR) Am 17. Januar 2010 wählt die Ukraine einen neuen Präsidenten. Zur Wahl stehen dabei unter anderem der amtierende Präsident Wiktor Juschtschenko, die amtierende Premierministerin Julija Tymoschenko und der 2004 zweitplatzierte Wiktor Janukowytsch. Während die beiden erstgenannten für eine starke Westbindung des Landes, sowie den EU- und Nato-Beitritt der Ukraine eintreten, orientiert sich Janukowytsch stärker in Richtung Russland. Die Wähler stimmen dementsprechend auch über den weiteren Kurs des 46-Millionen-Landes ab.
In der Bundesrepublik ist man sich knapp zwei Wochen vor der Wahl uneins. Der Nato-Beitritt der Ukraine stößt insgesamt auf etwas mehr Ablehnung (39 Prozent) als Zustimmung (37 Prozent). Etwa jeder Vierte (23 Prozent) zeigt sich diesbezüglich unentschlossen. Befürworter eines Nato-Beitritts finden sich dabei mehrheitlich unter den befragten Männern. Während lediglich knapp jede dritte Frau (30 Prozent) den Beitritt begrüßen würde, ist es knapp jeder zweite Mann (45 Prozent). Zudem zeigen sich die Befragten in den neuen Bundesländern (31 Prozent) seltener zustimmend als die Bürger in den alten Bundesländern (39 Prozent).
Dies sind Ergebnisse der täglichen Befragung "YouGov 12nach12" des Markt- und Meinungsforschungsinstituts YouGov. Befragt wurden über 1000 wahlberechtigte Deutsche.
Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Frage nach dem EU-Beitritt der Ukraine. Hier sprechen sich die Befragten ebenfalls etwas häufiger gegen (41 Prozent) als für (38 Prozent) einen Beitritt des osteuropäischen Landes aus. Als skeptischere Kraft erweisen sich wiederum die Frauen. Während lediglich 31 Prozent der befragten Frauen einen Beitritt befürworten, sind es 45 Prozent der Männer.
(Eine Grafik finden Sie unter www.12nach12.de)






