(openPR) Botschaft der Republik Belarus in der Bundesrepublik Deutschland
Pressemitteilung No 67
Berlin, den 27. Oktober 2005
Besuch des Premierministers der Ukraine in Belarus
Am 18. Oktober 2005 fand der Besuch des Premierministers der Ukraine Jurij Jechanurow in der Republik Belarus statt. Im Rahmen seines Aufenthalts in Minsk wurde der ukrainische Regierungschef vom Präsidenten der Republik Belarus Alexander Lukaschenko empfangen. Des weiteren traf er sich mit dem Premierminister der Republik Belarus Sergej Sidorskij zusammen.
Nach dem Gespräch mit Jurij Jechanurow äußerte das belarussische Staatsoberhaupt seine grundsätzliche Genugtuung über die Dynamik der bilateralen Beziehungen mit der Ukraine. Er hob hervor, dass eine Lösung der Verbindungen zwischen Belarussen und Ukrainern kaum denkbar sei, weil diese von den Völkern selbst nicht zugelassen werde.
Wie der belarussische Präsident betonte, sei er geneigt, den Dialog mit der Ukraine fortzuführen unter Berücksichtigung jener Positionen, die für dieses Land von Interesse seien. Seiner Meinung nach, seien die Schwerpunkte in den Beziehungen zwischen Belarus und der Ukraine seit langem festgelegt. Die belarussische Seite sei jederzeit bereit, nach notwendigen Lösungen zu suchen.
A.Lukaschenko schätzte den Fortschritt beider Länder im Bereich der wirtschaftlichen Zusammenarbeit besonders hoch. Er bezeichnete den gegenseitigen Handelsumsatz, der im Zeitraum vom Januar bis September 2005 um 53,7% auf fast 1,2 Mrd. US-Dollar gestiegen ist, als „riesig“ und zeigte sich sicher, dass das bilaterale Handelsvolumen bis zum Ende dieses Jahres 1,5 Mrd. US-Dollar erreichen werde.
Im Laufe des Gesprächs überbrachte Jurij Jechanurow die Grußworte des ukrainischen Präsidenten Viktor Juschtschenko an seinen belarussischen Amtskollegen und drückte die Hoffnung auf ein baldiges Treffen beider Staatschefs aus.
Während der Verhandlungen zwischen den Premierministern von Belarus und der Ukraine wurde das Protokoll über das vereinfachte Verfahren bei der Grenzüberquerung für Einwohner der Grenzgebiete unterzeichnet. Darüber hinaus wandte sich J.Jechanurow an die belarussische Seite mit der Bitte, die Möglichkeit der vereinfachten Grenzüberquerung für die Mitarbeiter des Kernkraftwerks Tschernobyl zu überprüfen, was mit dem baldigen Beginn der Bauarbeiten an neuen Schutzhüllen in Verbindung stehe.
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