(openPR) Nicht einmal ein Drittel der deutschen Mütter ist der Meinung, daß beide Elternteile Elternzeit nehmen sollten. Das geht aus einer Emnid-Studie im Auftrag von Wellcome, einer kirchlich getragenen Initiative zur Unterstützung von Müttern, hervor, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Mittwochausgabe) berichtet. Die Meinungsforscher befragten 1000 Mütter zwischen 18 und 60 Jahren zu ihrer Lebenssituation. Besonders die Jüngeren zeigten sich angesichts der Diskussion über Elterngeld und Vätermonate überraschend konservativ. So erscheint 18 bis 29 Jahre alten Müttern eine geteilte Elternzeit wenig erstrebenswert: Nur 12 Prozent sprechen sich für die Aufteilung dieser Zeit zwischen Mann und Frau aus. Die Jüngeren treten auch am vehementesten dafür ein, daß Frauen zu Hause bleiben, bis ihre Kinder in den Kindergarten gehen: 63 Prozent der jungen Mütter sind laut Umfrage dieser Meinung (Durchschnitt über alle Generationen: 55 Prozent). Neun Prozent der Jüngeren meinen gar, Mütter sollten überhaupt nicht arbeiten. In den anderen Altersklassen sind nur fünf von hundert Müttern dieser Ansicht.
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