(openPR) Seit Freitag stehen die Ölpreise unter dem Einfluss der neusten Verbraucher-Zahlen aus den USA. Die sind schlechter als erwartet, spiegeln aber das geringe Vertrauen der Konsumenten in die wirtschaftliche Entwicklung der nächsten Monate. Damit steht das Konsumverhalten auf Gegenposition zu den optimistischen Einschätzungen der Rohwaren-Spekulanten, welche seit Frühjahr u.a. auch den Ölpreis wieder systematisch in die Höhe treiben. Als Werkzeuge dafür dienen positive Meldungen beispielsweise aus Frankreich oder Deutschland, wo die Rezession ‚offiziell’ im zweiten Quartal 09 zu Ende ging. Das wirksamste Werkzeug, um die Rohwarenpreise anzutreiben, sind jedoch kostenlose Kredite. Die Leitzinsen liegen mit 0.25% in den USA nahe bei Null. Die Verlockung ist entsprechend hoch, die spekulativen Wetten der Jahre 05 bis 08 wieder neu zu beleben. Was dazu führt, dass die Ölpreis-Bildung mit der Marktlage nicht zwingend etwas zu tun haben muss. Diese ist seit fast einem Jahr geprägt von einem starken Überangebot und einer schwachen Nachfrage, was zeitweise auch zu einem günstigen Heizölpreis geführt hat, je nachdem, wie die Wirtschaftslage gerade eingeschätzt worden ist. So gesehen, ist der derzeitige Pessimismus vielleicht von kurzer Dauer. Wenn Sie nicht auf den Moment warten mögen, in dem der Ölpreis-Ballon irgendwann seine Luft ganz oder noch mehr verliert, kann jetzt noch immer zu einem im Vergleich mit den Vorjahren moderaten Heizölpreis seinen Tank füllen. Ratsam ist es, dies auf jeden Fall vor dem 1.Januar 2010 zu tun. Dann führen die Schweizer Behörden die CO2-Abgaben-Erhöhung durch. Sie wird bei der aktuellen Erhöhung CHF 7.— pro 100 Liter kosten.












