(openPR) Hannover. Die Jungen Liberalen Niedersachsen reagieren mit Unverständnis auf die Anweisung seitens des niedersächsischen Kultusministeriums, die politische Diskussionsreihe zur Bundestagswahl in Göttinger Schulen im September zu verbieten.
"Ein solches Verbot ist ein Schlag ins Gesicht für die vielen motivierten jugendlichen Organisatoren vor Ort. Der Erlass ist daher kontraproduktiv und kann von uns JuLis nicht akzeptiert werden", erklärt der Landesvorsitzende Matthias SEESTERN-PAULY am Rande des Liberalen Jugendtages in Meppen.
Die Jungen Liberalen Niedersachsen sehen in dem sonderbaren Erlass seitens des Kultusministeriums vor allem das Prinzip der Eigenverantwortlichen Schule extrem gefährdet. Der Landesvorsitzende hierzu: "Die Eigenverantwortliche Schule kann solche Termine auch selbst ansetzen. Wenn die Schulen mit den vorgeschlagenen Terminen einverstanden sind, dann sollte sich das Ministerium nicht einmischen. Außerdem helfen gerade solche Diskussionsreihen Jugendlichen bei der politischen Willensbildung und fördern das Interesse am politischen System."
Die Jungen Liberalen sind sich sicher, dass ihre Mutterpartei den Erlass genauso bewertet wie sie selbst. "Schließlich gehe es darum, jungen Menschen Politik näher zu bringen. Und das geht nach unserer Ansicht vor allem dort, wo sich Jugendliche auch aufhalten. Egal ob vier Wochen oder drei Tage vor der Wahl", betont SEESTERN-PAULY abschließend.













