(openPR) Zum Wochenende schliesst der Ölpreis an den wichtigen Rohwarenmärkten mit über 70 USD deutlich höher. Der Dollar selber hält sich bei CHF 1.09 stabil. Das vergleichsweise ‚günstige’ Einkaufsfenster, das von anfangs bis Mitte Woche geöffnet war, schliesst sich damit. Der Heizölpreis in der Schweiz befindet sich heute wieder in der höchsten Preisklasse der letzten Monate. Für den jüngsten Preisschub werden ‚offiziell’ zwei Dinge verantwortlich gemacht. Einerseits die Abnahme der amerikanischen Rohöl-Vorräte, anderseits Angriffe auf Nigerias Öl-Infrastruktur, welche die Exporte des wichtigsten afrikanischen Öllandes behindern. Ausgeblendet wird hingegen die gleichzeitige Zunahme der raffinierten Produkt-Vorräte in den USA und die Steigerung der Raffinerie-Auslastung auf 87%, was für amerikanische Verhältnisse ein fast schon überdurchschnittlicher Wert ist. Der erwartete Rückgang der weltweiten Ölnachfrage auf das Niveau von 2004 wird an den Rohwarenmärkte ebenso ausgeblendet wie die im Grunde genommen unverändert schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Perspektiven. Wichtig scheint, dass die Wetten auf einen Ölpreis von 85, 95 oder 110 USD raschmöglichst eingelöst werden können. Und dafür ist den spekulativ orientierten Marktteilnehmern jede preistreibende Nachricht recht. Leider hilft es Ihnen das Wissen um diese Ölpreis-Bildungs-Umstände wenig, wenn Sie in den kommenden Monaten Ihren Heizöl-Vorrat ergänzen wollen oder müssen. Das Abwarten vermeintlich ‚günstigerer’ Zeiten kann dank der schwer einschätzbaren Spekulations-Aktivitäten teuer werden.













