(openPR) Trotz eines offensichtlichen Überangebotes an Ölprodukten klettert der Ölpreis auf dem höchsten Niveau dieses Jahres weiter aufwärts. Von ursprünglich 40 USD auf inzwischen wieder beinahe 70 USD. Nicht schlecht bei einem weltweiten Ölnachfrage-Einbruch von 5 Mio. Barrel pro Tag und Öllagern in den westlichen Industrieländern, die seit fast 20 Jahren nie mehr so voll waren wie heute. Ein handfester Grund für die Ölpreis-Steigerungen ist nicht ersichtlich. Die Weltwirtschaft befindet sich in einem der heftigsten Abschwünge der letzten Jahrzehnte. Eine der Schlüsselindustrien, der Automarkt, wandelt im ‚Tal der Tränen’. Ein Ende dieser Wanderung ist noch nicht sichtbar. An den Rohwarenbörsen herrscht aber bereits wieder Partystimmung. Dort laufen die Wetten auf eine Erholung der Weltwirtschaft, auf steigende Preise für alle Rohstoffe, auf vollen Touren. Gebremst wird die Ölpreis-Steigerung der vergangenen Tage und Wochen für Schweizer KonsumentInnen nur durch die aktuelle Dollar-Abwertung. Er kostet nur noch CHF 1.06. Da vorläufig keine Unterbrechung des munteren spekulativen Ölballon-Aufblasens absehbar ist, hilft es wenig, sich mit Zuwarten eines allenfalls nötigen Heizöl-Kaufes gegen den Trend zu stemmen. Vorläufig ist mit weiter steigenden Ölpreisen zu rechnen. Auch wenn kein Grund dafür erkennbar ist.













