(openPR) Die südhessischen Jusos erklären zum erneuten Vorstoß der CDU-/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag zum Ausstieg aus dem Automausstieg:
Die Aussage des CSU-Chefs Horst Seehofer, dass die Nutzung der Kernenergie in Deutschland „als Brückentechnologie weiterhin unverzichtbar“ sei, ist purer Lobbyismus.
„Das Märchen vom billigen Atomstrom ist schnell ausgeträumt wenn man sich die staatlichen Subventionen für Atomstrom ansieht. Allein im letzten Jahr wurde die Stromgewinnung aus der Atomenergie mit 20 Milliarden Euro vom deutschen Steuerzahler subventioniert. Alte Kraftwerke sollen nur länger laufen, weil sie im Gegensatz zu neuen und sichereren Atomkraftwerken abgeschrieben sind und somit mehr Profit für die Energiekonzerne abwerfen. Solche Art der Gelddruckmaschinen für die Energiekonzerne brauchen wir nicht!“, erklärt der Juso-Chef Behnam Yazdani.
„Seehofer soll sich lieber um faire Milchpreise in Bayern kümmern, als abermals die Nähe der Konservativen zur Atom-Lobby zu attestieren. Mit der SPD ist weder heute, noch nach der Bundestagswahl im September der Ausstieg vom Atomausstieg zu machen. Die SPD steht für Versorgungssicherheit, Innovationsfähigkeit, Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz und zwar ohne Atomkraft“, so der stellvertretende Vorsitzende der Jusos, Swen Klingelhöfer.




