(openPR) Die südhessischen Jusos kritisieren den bekannt gewordenen Stellenabbau bei Volkswagen. Nach Medienberichten plant der Wolfsburger Autobauer alle 16.500 Leiharbeiter zu entlassen. Die Jusos fordern Volkswagen auf keine Arbeitsplätze aus reiner Profitgier zu vernichten.
„Die Weltwirtschaftskrise ist sicherlich keine Einbildung. Jedoch darf sie nicht dazu missbraucht werden um jetzt, ohne großes Aufsehen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu ‚entsorgen‘“, kritisiert der Vorsitzende der südhessischen Jusos, Behnam Yazdani.
„Diese Management-Entscheidung ist unverhältnismäßig und entspricht nicht der tatsächlichen wirtschaftlichen Situation. Dank der staatlichen Umweltprämie werden täglich rund 10.000 Neufahrzeuge verkauft. Die Lieferzeiten bei Volkswagen haben sich auf Juli verlängert. Kleinwagen, gerade beim Volkswagenkonzern, sind absolute Mangelware. Eine Entlassung von Mitarbeitern ist daher nicht nachvollziehbar.“, ergänzt Swen Klingelhöfer, stellvertretender Vorsitzender, die Position der südhessischen Jusos.
Die Streichung von 3500 Stellen beim angeschlagenen Autobauer Opel stößt ebenfalls auf Kritik. „Erneut muss die Belegschaft einen großen Anteil an der Sanierung des Unternehmens leisten. Das Management hat sich hierbei für die einfachste Lösung zum Fortbestand von Opel entschieden. Eine grundlegende Lösung und die notwendige Trennung von General Motors und Opel wäre sinnvoller gewesen", so der Juso-Chef Yazdani abschließend.




