(openPR) Die südhessischen Jusos erklären zum morgigen Bildungsgipfel der Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU):
„Ein beeindruckendes Schauspiel ist es ja schon. Bundeskanzlerin Merkel veranstaltet morgen den großen Bildungsgipfel in Dresden. Worüber gesprochen wird, kann jedoch in knapp einem Satz zusammengefasst werden: Bessere Bildung. Doch mehr als eine schöne Worthülse wird dabei nicht rumkommen. Es fehlt leider vollständig an ernsthaften inhaltlichen Forderungen“, so der Juso-Vorsitzende Behnam Yazdani.
Der stellvertretende Vorsitzende der südhessischen Jusos, Swen Klingelhöfer, ergänzt: „Im Vorfeld des Bildungsgipfels blockiert Merkel sogar die Chancen auf eine bessere Bildungspolitik in Deutschland. Eine brisante Studie ihrer Bildungsministerin Schavan (CDU) ist nämlich bis heute nicht offiziell veröffentlich worden, trotz Druck aller Fraktionen im Deutschen Bundestag. Darin wird deutlich aufgezeigt, dass Studiengebühren potenzielle Studienanfänger davon abhalten zu studieren. Das passt gerade nicht in die PR-Strategie der CDU, denn ein Bildungsgipfel soll ja zumindest den Bürgern das Gefühl vermitteln, dass schon bald etwas verbessert wird. Merkel schützt dabei bewusst die unzureichende Bildungspolitik der CDU-Landesväter, die durch die Studie deutlich in ein schlechtes Licht gerückt wird.“
Selbst die eigene CDU-Prominenz hält nichts von Merkels Bildungsgipfel. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Wolfgang Böhmer hofft gar laut Spiegel Online, dass der Bildungsgipfel schnell vorbei sei, denn Bildung bleibt Ländersache und da lässt sich keiner reinreden – auch nicht von der CDU-Parteivorsitzenden Merkel.
Yazdani und Klingelhöfer raten der Bundeskanzlerin abschließend: „Vielleicht sollte sich Frau Merkel in Zukunft mehr der Sachpolitik, als PR-Inszenierungen widmen, so bleibt besser Bildung in Deutschland nicht nur eine Wunschvorstellung.“







