openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Schiff nach Gaza soll gegen Blockade protestieren

14.05.200911:52 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Bündnis gegen Blockade von Gaza lobt Papst Benedikt XVI

"Mit seiner gestrigen Forderung nach der Aufhebung der Blockade von Gaza hat Papst Benedikt XVI einen wichtigen Beitrag geleistet für einen gerechten Frieden im Nahen Osten", betont die Sprecherin der Pax Christi Nahostkommission, Wiltrud Rösch-Metzler. "In einer äußerst schwierigen Situation hat er Mut und Augenmaß bewiesen. Bundeskanzlerin Merkel und Außenminister Steinmeier sollten sich daran ein Beispiel nehmen und mehr Verantwortung zeigen." Sie müssten sich endlich dafür einsetzen, dass die Blockade des Gazastreifens und die damit einhergehende kollektive Bestrafung der Menschen aufgehoben werden.

"Wenn es der EU und den Vereinigten Staaten nicht gelingt, die Öffnung der Grenzen zum Gazastreifen durchzusetzen, werden sie als Partner des Grenzübergangsvertrags zu Komplizen von Menschenrechtsverletzungen an der Bevölkerung von Gaza", erklärt IPPNW-Vorstand Matthias Jochheim. Durch die Blockade fehlen Medikamente und Ersatzteile für medizinische Geräte. Ärzten und Studierenden werden Auslandsaufenthalte unmöglich gemacht. Patienten, die in Gaza nicht versorgt werden können, haben keinen Zugang zur Behandlung.

Mit einem Schiff nach Gaza mit medizinischen Hilfsgütern wollen die deutsche IPPNW-Sektion (Internationale Ärzte für die Verhütung eines Atomkriegs/Ärzte in sozialer Verantwortung), die internationale katholische Friedensbewegung pax christi, die Palästinensische Gemeinde Deutschland, die Deutsch-Palästinensische Gesellschaft, die Deutsch-Palästinensische Medizinische Gesellschaft und die Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost gegen die Blockade des Gazastreifens protestieren.

"Wir wollen der Strangulation und dem Aushungern einer Bevölkerung von 1,5 Millionen Menschen nicht tatenlos zusehen, zumal sie weiterhin unter den fortgesetzten militärischen Angriffen und ihren Folgen leiden", heißt es im Appell des Bündnisses, den u.a. Bundestagsvizepräsident Dr. Wolfgang Thierse und weitere Bundestagsabgeordnete, Prof. Dr. Ulrich Gottstein, IPPNW-Ehrenvorstand, die Bischöfe Heinz Josef Algermissen, Fulda und Dr. Hans-Jürgen Abromeit, Pommersche Evangelische Kirche, und Prof. Dr. Rolf Verleger, ehemaliger Vorsitzender des Landesverbands Jüdische Gemeinschaft Schleswig-Holstein, unterzeichnet haben.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 310115
 986

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Schiff nach Gaza soll gegen Blockade protestieren“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von IPPNW - Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges e.V.

"Es fehlt eine verantwortungsvolle Zukunftsvision für Afghanistan"
"Es fehlt eine verantwortungsvolle Zukunftsvision für Afghanistan"
Die Ärzteorganisation IPPNW fordert einen sofortigen Waffenstillstand in Afghanistan statt einer Verlängerung des Einsatzes von Bundeswehrsoldaten im Rahmen des ISAF-Mandats. „Das Jahr 2010 war für afghanische Zivilisten das tödlichste Jahr seit 2001. Es ist zudem das verlustreichste Jahr für die Interventionstruppen seit Kriegsbeginn – neun deutsche Soldaten starben. Auch die Zahl der deutschen Soldaten mit posttraumatischen Belastungsstörungen hat 2010 einen neuen Höchststand erreicht“, erklärt die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen. D…
Turkel-Kommission im Widerspruch zur Weltgemeinschaft
Turkel-Kommission im Widerspruch zur Weltgemeinschaft
Die Ärzteorganisation IPPNW wertet den vorläufigen Bericht der israelischen Untersuchungskommission als Rückschlag für die Forderung der internationalen Gemeinschaft, die Blockade des Gazastreifens zu beenden. „Dass die Kommission die dreieinhalb Jahre andauernde Seeblockade für mit internationalem Recht vereinbar erklärt, ist inakzeptabel“, kritisiert IPPNW-Vorstandsmitglied Matthias Jochheim, der zur Gruppe der fünf deutschen Passagiere auf der Mavi Marmara gehörte. Der UN-Menschenrechtsrat hatte im Herbst letzten Jahres die israelische B…

Das könnte Sie auch interessieren:

Koordinierungsrat: Die antisemitische türkische Hamas-Unterstützer-Organisation IHH auf die EU-Terrorliste
Koordinierungsrat: Die antisemitische türkische Hamas-Unterstützer-Organisation IHH auf die EU-Terrorliste
… der bewaffneten, gewaltsamen Aktionen gegen israelische Soldaten bei den Zusammenstößen auf einem Schiff der Hamas-Unterstützer-Flotte. Dies Flotte wollte bekanntlich die Blockade gegen Waffenlieferungen in das von Hamas beherrschte Gaza-Gebiet durchbrechen. Bemerkenswert erscheinen in diesem Zusammenhang die Feststellungen und Bewertungen des israelischen …
Turkel-Kommission im Widerspruch zur Weltgemeinschaft
Turkel-Kommission im Widerspruch zur Weltgemeinschaft
Die Ärzteorganisation IPPNW wertet den vorläufigen Bericht der israelischen Untersuchungskommission als Rückschlag für die Forderung der internationalen Gemeinschaft, die Blockade des Gazastreifens zu beenden. „Dass die Kommission die dreieinhalb Jahre andauernde Seeblockade für mit internationalem Recht vereinbar erklärt, ist inakzeptabel“, kritisiert …
Flüchtlingsorganisationen fordern von der Bundesregierung umgehende Aufnahme von Flüchtlingen aus dem Gaza
Flüchtlingsorganisationen fordern von der Bundesregierung umgehende Aufnahme von Flüchtlingen aus dem Gaza
Nach 18-monatiger Blockade des palästinensischen Gaza-Streifens führt Israel dort seit Jahresbeginn einen unter der Zivilbevölkerung opferreichen Krieg gegen die palästinensische Hamas. Mit der blutigen Gewaltspirale einhergehend ist ein humanitärer Notstand ausgebrochen. Die Regionalbeauftragte der Caritas beklagt die Lage tausender ausgebombter Menschen: …
Bild: Gaza: VIER PFOTEN rettet 136 Zootiere vor dem TodBild: Gaza: VIER PFOTEN rettet 136 Zootiere vor dem Tod
Gaza: VIER PFOTEN rettet 136 Zootiere vor dem Tod
VIER PFOTEN schlägt Alarm: Zootiere in Gaza vor dem Verhungern Nothilfe-Team rettet über 100 Tiere vor dem Hungertod Gaza, 18. Februar 2016 – Die internationale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN hat in einem Nothilfe-Einsatz Futter und Medikamente an insgesamt 136 Tiere in drei heruntergekommenen Zoos im Gazastreifen verteilt. Im Khan Younis Zoo im Süden …
Gaza, Israel und Deutschlands Außenpolitik: ein Meinungsbild
Gaza, Israel und Deutschlands Außenpolitik: ein Meinungsbild
… Kriegsverbrechen in Gaza zu benennen und zu verurteilen. Es sprechen sich 68 Prozent dafür aus, dass die aktuelle Bundesregierung die israelische Regierung zu einem Ende der Blockade Gazas und einer permanenten Waffenruhe drängt. Nur 18 Prozent wünschen sich eine stärkere militärische Unterstützung Israels.Es sind 61 Prozent der Befragten der Ansicht, dass Kritik …
Bild: Humanitäre Krise im Gaza-Streifen - Islamic Relief Deutschland hilft mit 200.000 € Sofort-HilfeBild: Humanitäre Krise im Gaza-Streifen - Islamic Relief Deutschland hilft mit 200.000 € Sofort-Hilfe
Humanitäre Krise im Gaza-Streifen - Islamic Relief Deutschland hilft mit 200.000 € Sofort-Hilfe
… seit 1967. Seit Beginn der Bombardierungen im Gaza-Streifen sind nach palästinensischen Angaben mehr als 400 Menschen getötet und mehr als 1000 verletzt worden. Durch die Blockade der vergangenen Wochen können die Krankenhäuser die Flut an Verletzten nicht bewältigen. Rund 100 Schwerverletzte wurden bereits in der Notaufnahme gemeldet, während Rettungssanitäter …
Bild: Gaza-SpendenaufrufBild: Gaza-Spendenaufruf
Gaza-Spendenaufruf
… erneute Schließung der Grenzübergänge des Gazastreifens seit dem 5. November 2008 vergrößert die Not der Einwohner zusehends. Trotz internationaler Proteste wird die Blockade aufrecht erhalten mit der Folge, dass lebenswichtige Güter wie Lebensmittel und Medikamente nicht eingeführt werden können. Stromausfälle und Ausgangssperren behindern nicht nur …
Piratenakt vor Gazas Küste
Piratenakt vor Gazas Küste
… -aktivisten bewusst in Gefahr gebracht wurden und daran gehindert werden, den notleidenden Menschen in Gaza Hilfsgüter zu bringen und fordern ein sofortiges Ende der Blockade des Gazastreifens“, so Matthias Jochheim, IPPNW-Vorstand. Das Bündnis fordert die israelische Regierung auf, die Passagiere der "Spirit of Humanity" sofort freizulassen und ihnen eine …
Bild: BRENNSTOFFSPIEGEL: Was eine iranische Blockade für den Ölpreis bedeutetBild: BRENNSTOFFSPIEGEL: Was eine iranische Blockade für den Ölpreis bedeutet
BRENNSTOFFSPIEGEL: Was eine iranische Blockade für den Ölpreis bedeutet
… 54 Kilometer breite Straße, von denen wiederum nur ein 3 Kilometer breiter Korridor täglich von rund 13 Öltankern genutzt wird. Eine zeitweise militärische Blockade dieses Nadelöhrs wäre durchaus machbar. Nördlicher Anrainer ist der Iran, der mit Blockade dieser internationalen Handelsroute droht, um Sanktionen wegen seines Atomprogramms abzuwenden. …
Angriff auf Gaza-Flotte: Verstoß gegen internationales Recht bestätigt
Angriff auf Gaza-Flotte: Verstoß gegen internationales Recht bestätigt
… wie vorsätzliche Tötungen, Folter und Misshandlungen strafrechtlich verfolgt werden. Außerdem muss Außenminister Westerwelle sich nachdrücklich für die sofortige Aufhebung der Gaza-Blockade einsetzen“, erklärt der stellvertretende IPPNW-Vorsitzende Matthias Jochheim, der an Bord der Mavi Marmara war. Israel hat nach Ansicht der UN-Ermittler internationales …
Sie lesen gerade: Schiff nach Gaza soll gegen Blockade protestieren