(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Das neue Jahr beginnt, wie das alte endete: mit allerhand Waffengeklirr rund um die Straße von Hormus. Derzeit passieren dort 40 Prozent alles per Schiff zu transportierenden Rohöls und 20 Prozent aller Öl-Lieferungen die enge, nur rund 54 Kilometer breite Straße, von denen wiederum nur ein 3 Kilometer breiter Korridor täglich von rund 13 Öltankern genutzt wird. Eine zeitweise militärische Blockade dieses Nadelöhrs wäre durchaus machbar.
Nördlicher Anrainer ist der Iran, der mit Blockade dieser internationalen Handelsroute droht, um Sanktionen wegen seines Atomprogramms abzuwenden. Die USA, ebenso wie Europa auf ungehinderten Zufluss des meist aus der Golfregion stammenden Rohöls angewiesen, haben in diesem Falle Vergeltungsschläge angedroht. Die 5. US-Flotte ist bereits vor Ort in Bereitschaft. Dies wiederum forderte weitere Drohungen Teherans heraus. Fast täglich wechseln sich die Möchtegern-Regionalmacht hat der Mullahs und die Noch-Weltmacht unter Obama ab. Stand derzeit: Obama verhängte am Samstag neue Sanktionen, Iran droht weiter mit Blockade und testet Langstreckenraketen von Schiffen aus.
Öl bis zu 200 Dollar teuer?
Unter Analysten herrscht die einhellige Meinung vor, dass selbst die Androhung einer Blockade den Ölpreis puschen wird. Ein Konflikt, wie schnell er auch immer beigelegt würde, brächte den Verkehr länger zum erliegen, selbst wenn die Straße von Hormus für Tanker befahrbar wäre. „Dazu braucht es gar keinen echten Konflikt, die konkrete Androhung militärischer Gewalt reicht,“ zitiert das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL in diesem Zusammenhang den Leiter des Energieinformationsdienstes EnergyComment, Steffen Bukold. Demnach würden die Schiffe schon aus versicherungstechnischen Gründen der Straße von Hormus fernbleiben.
Die Verknappung des Ölangebotes auf dem europäischen Markt wäre also eine reale. Zwar halten alle OECD-Ländern eine strategische Ölreserve vor (mehr hier
http://www.brennstoffspiegel.de/energiepolitik.html?newsid=11198&title=Neues+Gesetz+zu+%D6l-Reserven+ber%FCcksichtigt+Produkte+st%E4rker&start= und hier http://www.brennstoffspiegel.de/azubis-only.html?newsid=2714&title=Erd%F6lbevorratungsverband+%28EBV%29+-+Von+Werner+Ottlik&start=). Auch könnten die Saudis mit einer leistungsstarken Pipeline zum Roten mehr rund ein Drittel der drohenden Ausfälle auffangen.
Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden: http://www.brennstoffspiegel.de/energiemarkt.html?newsid=11374&title=Was+eine+iranische+Blockade+f%FCr+den+%D6lpreis+bedeutet&start=0
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Vorschaubild: Iranische Fregatte.
Foto: defenseimagery.mil /Wikipedia









