(openPR) Unter Berücksichtigung der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise sollten Belarus und Russland alle im Rahmen der letzten Sitzung des Obersten Rates des Staatenbundes getroffenen Vereinbarungen realisieren. Dies erklärte das belarussische Staatsoberhaupt Alexander Lukaschenko beim Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Dmitrij Medwedew am 19. März 2009. Er betonte, dass die Wirtschaften beider Länder miteinander eng verbunden seien: Belarus sichere Arbeitsplätze für ca.10 Millionen Menschen in Russland, 70% Zulieferteile für die Endbearbeitung würden von solchen Industriegiganten wie MAZ und BelAZ in Russland eingekauft. “Wir werden unsere Kooperation unterstützen“ und „niemand habe vor, diese engen wirtschaftlichen Verflechtungen abbrechen zu lassen“, so A.Lukaschenko.
D.Medwedew unterstrich seinerseits, dass die letzte Sitzung des Obersten Rates so inhaltsreich wie nie zuvor gewesen sei. Die Seiten trafen eine ganze Reihe von wichtigen Vereinbarungen sowohl im wirtschaftlichen als auch im humanitären Bereich. Mit Genugtuung wurde der erreichte Häufigkeitsgrad der bilateralen Treffen auf der Präsidialebene festgestellt.
Im Laufe der Verhandlungen wurden von Präsidenten die Fragen der Zusammenarbeit im Handels- und Wirtschaftsbereich, die gemeinsamen Maßnahmen für die Überwindung der Krisenerscheinungen, der Stand der industriellen Kooperation, das Zusammenwirken im Energie- sowie Finanz- und Kreditbranche, kulturelle Kontakte erörtert. Die Staatschefs waren sich darüber einig, dass eine der wichtigsten Vorraussetzungen für die erfolgreiche Verwirklichung der vom Obersten Rat des Staatenbundes getroffenen Vereinbarungen die Schaffung der günstigen und gleichen Bedingungen für die Wirtschaftssubjekte beider Länder sei.
Außerdem haben die beiden Präsidenten die Fragen der militärischen und militär-technischen Zusammenarbeit besprochen. Zu einem besonderen Schwerpunkt der Gespräche wurden aktuelle Probleme der internationalen Tagesordnung.

