(openPR) Am 6. Oktober 2008 fand in Minsk ein Treffen des Präsidenten der Republik Belarus Alexander Lukaschenko mit dem Premierminister der Russischen Föderation Wladimir Putin statt. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Lage und Perspektiven der Integrationsprozesse zwischen beiden Ländern.
A.Lukaschenko wies auf die Notwendigkeit hin, einen zusätzlichen Impuls für die Beziehungen im Rahmen des Staatenbundes zu verleihen. Dabei erinnerte das belarussische Staatsoberhaupt an einen zuvor dem russischen Präsidenten D.Medwedew vorgelegten Vorschlag, die Zusammenarbeit mit einigen konkreten bedeutsamen Projekten aufzufüllen, und schlug vor, noch bis Ende 2008 entsprechende Programme auszuarbeiten.
A.Lukaschenko stellte fest, dass die Beziehungen zwischen Belarus und Russland immer gut und freundlich gewesen sind. Er sei zuversichtlich, dass es dann auch weiter so sein werde. Auf Spekulationen einiger Medien eingehend, unterstrich er, dass man mit der Freundschaft mit Russen nicht handle und immer solche Beziehungen aufbewahren werde, welche die Sicherheit der Völker und eine dynamische Entwicklung beider Staaten gewährleisten.
Seinerseits stimmte der russische Regierungschef dem belarussischen Präsidenten zu, dass administrative und finanzielle Ressourcen auf erfolgsträchtigsten, insbesondere spitzentechnologischen Projekte konzentriert werden sollen. Er brachte die Bereitschaft Russlands zum Ausdruck, erforderliche Unterstützung für Belarus, darunter im Finanzsektor, zu leisten.
Des Weiteren äußerte W.Putin seine Zuversicht, dass Belarus und Russland auch künftig alle im bilateralen Bereich entstehenden Fragen sowohl auf der Ebene der Exekutive als auch der Legislative erfolgreich lösen würden. Auf die Parlamentswahlen in Belarus eingehend, betonte er, dass diese auf dem hohen organisatorischen und politischen Niveau durchgeführt worden seien.

