(openPR) An den Rohwarenbörsen scheint sich der steigende Trend beim Ölpreis durchzusetzen, nachdem Rohöl während Monaten in einem Band von 40 bis 46 USD (Brent) gehandelt wurde, steigt der Preis für ein Fass Brent in den letzten Tagen kontinuierlich an und steht heute Morgen bei 52 USD. Gleichzeitig rauscht die verdünnte US-Währung innerhalb einer Woche von CHF 1.19 auf CHF 1.12 hinunter, was den Ölpreis-Ansteig teilweise kompensiert und Schweizer Heizöl nicht im Gleichschritt mit dem Dollar-Weltmarktpreis für Rohöl ansteigen lässt. Das erneute Billionen-Notmassnahmen-Paket der US-Regierung zur Stützung der Finanzmärkte wird als spekulative Einstiegs-Gelegenheit genutzt. Sie beruht auf der Hoffnung, dass die frisch gedruckten Dollars, die nun in die Finanzwirtschaft gepumpt werden, einen nachhaltigen volkswirtschaftlichen Aufschwung auslösen. Dabei werden derzeit ein paar andere Faktoren ausgeblendet. Z.B. die Inflation, die mit der Geldschwemme mittelfristig verursacht wird. Oder der Zustand der Realwirtschaft. Der ist weiterhin sehr schwierig, die negativen Nachrichten dominieren weiterhin. Ob sich am Ende die positive oder negative Stimmung an den Rohwarenmärkte durchsetzt, zeigen die nächsten Wochen. Vorerst gilt, dass der Schweizer Heizölpreis nach wie vor in einem der moderateren Preisbänder der letzten Jahre steckt. Inzwischen zwar am oberen Rand, aber trotzdem vergleichsweise ‚günstig’ – keine schlechte Gelegenheit also, den vom langen Winter dezimierten Heizöl-Vorrat zu ergänzen.













