(openPR) Der Bundesrat der Jenischen Deutschlands im J/B/i/D e.V. begrüßt diesen schon lange überfälligen Schritt der Bundesregierung welche am Freitag, dem 19. Dezember 2008 in einem gemeinsamen Staatsakt mit dem Berliner Senat, Minister Neumann, Bürgermeister Wowereit, dem Bundesrat der Jenischen Deutschlands im J/B/i/D e.V. und den anderen Opferverbänden der betroffenen Opfergruppen nach der offiziellen Gedenkveranstaltung im Bundesrat am Gelände der Baustelle des Mahnmals einen Kranz niederlegen sowie auch eine Tafel mit dem lange umkämpften und bis heute gehüteten Wortlaut der Chronologie des Völkermordes an allen damals als so genannte „Zigeuner“ definierten Volksgruppen enthüllen wird.
Nachdem bei der jährlich stattfindenden Gedenkveranstaltung im Bundesrat, welche anlässlich des Jahrestags des Erlasses von Heinrich Himmler von 1942 nachdem damals alle so genannten "Zigeuner" umgehend in die Vernichtungslager zu deportieren waren, 2007 durch den damals amtierenden Bundesratspräsidenten Ole von Beust auch erstmals den jenischen Opfern gedacht wurde können wir nun anerkennend zur Kenntnis nehmen das auch dessen Nachfolger im Amt, der amtierende Bundesratspräsident Peter Müller der Seitens der Obrigkeit leider viel zu lange praktizierten Hierarchie im Umgang mit den Opfergruppen nationalsozialistischer Gräueltaten abgeschworen hat und, dem lobenswerten Beispiel seines Vorgängers folgend, auch dieses Jahr wieder eine Delegation des B/J/D im J/B/i/D e.V. eingeladen wurde.
Danach werden wir natürlich auch der Einladung der Bundesregierung zur Veranstaltung am Mahnmal, welches ja auch den „Opfern der eigenständigen Opfergruppe der Jenischen“ gewidmet ist, entsprechen und am auf diese Veranstaltung dann folgenden Empfang im Bundeskanzleramt beiwohnen. In der Folge steht der Vorsitzende des B/J/D im J/B/i/D e.V., Timo Adam Wagner, sowie die Mitglieder der Delegation des Jenischen Bundes in Deutschland und Europa e.V. auch der Presse zur Verfügung.
Gesprächsanfragen bitte unter der u.g. Mobilfunknummer direkt vereinbaren, vielen Dank.











