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Entscheidung zum Denkmal für Zigeuner-Opfer der NS-Zeit

19.12.200711:13 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Im Bundesrat fällt die Entscheidung am 20.12.2007 10:30

Kulturstaatsminister Bernd Neumann wird an dem Gespräch zwischen dem Bundesratspräsidenten Ole von Beust, den Vertretern der Länder und der Sinti Allianz Deutschland am 20.12.2007 im Bundesrat teilnehmen und seine Vorstellungen für das Denkmal der in NS-Zeit verfolgten Zigeuner vorlegen.
Weil der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma seit Jahren eine Widmung für das Denkmal blockiert und sich uneinsichtig gegenüber allen logischen Argumenten und Appellen zeigte, das Denkmal auf alle Opfergruppen der Zigeuner und nicht nur auf Sinti und Roma auszuweiten, wird auf Anregung der Sinti Allianz Deutschland statt einer Widmung eine Chronologie über die Verfolgung der Zigeuner den Leidensweg dieser Menschen im Bereich des Mahnmals beschreiben.

Die Sinti Allianz Deutschland hat Herrn Staatsminister Neumann den Entwurf einer Chronologie vorgelegt, die allen Opfern unter den Zigeunern gerecht wird und ihnen ihren Platz in der Geschichte nicht länger vorenthält. Ab zu warten bleibt, ob Staatsminister Neumann sich für die Opfer und deren Platz in der Geschichte entscheidet oder ob er dem Diktat von Herrn Rose vom Zentralrat Deutscher Sinti und Roma folgt, der kompromisslos nur ein Denkmal für Sinti und Roma verlangt.

Die Vorsitzende der Sinti Allianz Deutschland, Frau Winter, wird im Anschluss an das Gespräch der Presse zur Verfügung stehen. Für telefonische Fragen am Donnerstag, den 20.12.2007, erreichbar unter Mobil: 0177 3600 788

Für die Sinti Allianz Deutschland

Natascha Winter
Vorsitzende

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