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Zum Gespräch im Bundesrat der BRD am 04.02.09 und Distanzierung von den Vorfällen im selbigen vom 19.12.2008

09.02.200917:45 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Zum Gespräch im Bundesrat der BRD am 04.02.09 und Distanzierung von den Vorfällen im selbigen vom 19.12.2008
Von JENISCHEN für JENISCHE - Der B/J/D im J/B/I/D e.V.
Von JENISCHEN für JENISCHE - Der B/J/D im J/B/I/D e.V.

(openPR) Der Bundesrat der Jenischen Deutschlands im J/B/I/D e.V. bedankt sich beim Direktor des Bundesrats der Bundesrepublik Deutschland, Herrn Dr. Brouer, für das Gespräch welches am 04. Februar 2009 noch anlässlich der alljährlich am 19. Dezember im deutschen Bundesrat stattfindenden Gedenkveranstaltung zu Ehren der unzähligen Opfer unter den Sinti, Roma und Jenischen, welche im nationalsozialistisch besetzten Europa als so genannte “Zigeuner“ denunziert und ermordet wurden nachzuholen war, da es aus zeitlichen, bzw. organisatorischen Gründen nicht mehr möglich gewesen dieses Gespräch an diesem Tage noch mit unterzubringen. Zu den Vorfällen vom 19. Dezember 2008 an welchem im Bundesrat der BRD auch unseren jenischen Opfern gedacht werden sollte bitten wir folgendes zur Kenntnis zu nehmen!:



Wie wir nun zwischenzeitlich, auch aus der Presse, erfahren mussten, wurde der feierliche Rahmen dieser Gedenkveranstaltung am 19.12.2008 von Einzelpersonen in verwerflichster Art und Weise missbraucht, die Würde des deutschen Bundesrates sowie nicht zuletzt das Andenken an die Opfer aller betroffenen Opfergruppen wurden durch dieses ungeheuerliche Vorkommnis aufs Schwerste missachtet. Der Bundesrat der Jenischen Deutschlands im J/B/I/D e.V. distanziert sich ausdrücklich von allen beteiligten Personen und verurteilt diese Machenschaften auf das Schärfste. Wir betonen ausdrücklich, dass ein solches Gebaren weder mit den Gebräuchen, bzw. kulturellen Gesetzen noch mit den Traditionen der betroffenen Volksgruppen in irgendeiner Form zu vereinbaren sind und hoffen, dass die beteiligten Personen die politische Verantwortung für ihr Tun übernehmen und somit die daraus folgenden Konsequenzen auch persönlich tragen werden damit der aus diesem absolut inakzeptablen Fehlverhalten entstandene Schaden für das Ansehen aller betroffenen Opfergruppen noch soweit wie möglich zu begrenzen ist. Umso erfreulicher ist für uns, dass Herr Brouer trotzdem Zeit für dieses Gespräch in solch einer angenehm konstruktiven Atmosphäre fand und sich nicht zuletzt auch für die Anliegen der jenischen Opfergruppe sehr offen zeigte. Die heutige Unterredung war ein weiterer Schritt zur gleichberechtigten Berücksichtigung der Jenischen in der deutschen Politik. Der deutsche Bundesrat setzt hiermit nicht zuletzt auch ein weiteres Zeichen, dass die viel zulange praktizierte Hierarchisierung der Opfergruppen endlich der Vergangenheit angehören muss. Im Namen der jenischen Volks- und Opfergruppe danken wir Herrn Bròuer als Direktor und Repräsentant des deutschen Bundesrats ausdrücklich für diese vertrauen schaffende Geste und hoffen, dass die Interessen der Opfergruppen auch weiterhin zentral bei allen Vertretern der gesamtdeutschen Politik offene Ohren und direkte Unterstützung ihrer Anliegen finden werden.

Timo Adam Wagner
Vors. Generalsekretär d. J/B/i/D e.V.

Venanz Nobel
Vizepräsident "schäft qwant"

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