(openPR) Offizielle Protestnote des Bundesrat`s der JENISCHEN in Deutschland bezüglich der absolut inakzeptablen Aussagen bei der Trauerfeier für Altministerpräsident Filbinger von Ministerpräsident Oettinger!
In einem persönlichen Brief an Herrn Ministerpräsident Oettinger hat der Vorsitzende des Bundesrates der JENISCHEN in Deutschland, Timo A. Wagner, die absolut inakzeptablen Aussagen von Oettinger bei der Trauerrede für Altministerpräsident Filbinger auf das Schärfste verurteilt und dessen Rücktritt gefordert!
Nach Auffassung der Opfer dieser Schreckenszeit stellen die Aussagen Oettingers eine Art „General-Amnestie“ für die damaligen Täter dar und man sei zutiefst enttäuscht und empört darüber, wie die Taten eines NS-Richters der nachgewiesener Maßen sehr wohl an furchtbaren, verbrecherischen Urteilen des NS-Regimes beteiligt war durch einen Vertreter des Nachfolgestaates BRD (Baden-Württemberg) verharmlost und sogar abgestritten werden!
Selbst im Zusammenhang einer Trauerrede ist dies eine absolut inakzeptable und durchaus auch Geschichtsverfälschende Ungeheuerlichkeit die eines amtierenden Ministerpräsidenten eines Bundeslandes der BR Deutschland des 21. Jahrhunderts alles andere als würdig ist!
Das ist für die Opfer dieser Zeit und deren Hinterbliebene wie ein Schlag ins Gesicht, eine erneute Verhöhnung unserer Toten die ja fast jede unserer Familien zu beklagen hat und die gnadenlos von diesem NS-Regime verfolgt und schließlich ermordet wurden.
Solch eine innere Einstellung, wie Sie aus diesen Worten spricht ist nicht vereinbar mit dem hohen Amt eines Ministerpräsidenten! Oettinger solle sich seiner Verantwortung den Opfern gegenüber stellen, die begangenen Fehler eingestehen und die politische Verantwortung dafür übernehmen! Nur so könne er den angerichteten Schaden begrenzen und weiteren Verlust von Ansehen und Würde seines Amtes vermeiden ….
Billigheim, den 12. April 2007
Sekretariat für Öffentlichkeitsarbeit
& Pressinformation im Bundes-Sekretariat des J/B/i/D e.V.










