(openPR) CDU begrüßt die längst überfällige Entscheidung des Senats
In seiner Sitzung vom 16.12.2008 hat der Berliner Senat beschlossen, in der Spandauer Neustadt ein Quartiersmanagement einzusetzen. Damit sollen insbesondere die Lebenschancen und Lebensbedingungen der Bewohner in der Neustadt durch Projekte und Maßnamen in den Bereichen Integration, Bildung und Arbeit nachhaltig verbessert werden. Aber auch durch bauliche Maßnahmen soll die Neustadt aufgewertet werden. Auf diese Entscheidung hatten sowohl Bezirksbürgermeister Konrad Birkholz als auch die CDU-Fraktion in der Spandauer Bezirksverordnetenversammlung lange Jahre gedrungen.
Kai Wegner, Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender der CDU Spandau:
"Ich freue mich sehr, dass sich die jahrelange Hartnäckigkeit beim Einsatz für ein Quartiersverfahren für die Neustadt gelohnt hat und der Senat aus seinem Dornröschenschlaf erwacht ist. Ein Wehrmutstropfen ist jedoch, dass diese Einsicht beim Berliner Senat so lange auf sich warten ließ und die Wilhelmstadt, die ein Quartiersmanagement ebenfalls mehr als nötig hätte, nicht berücksichtigt wurde. Denn es ist inzwischen aller höchste Zeit, dass einem Kippen der Neustadt aber auch der Wilhelmstadt entgegengewirkt wird. Soziale Schieflagen, wie sie ohne Zweifel in beiden Stadtteilen existieren, konnten bisher, trotz aller Anstrengungen seitens des Bezirkes bei gleichzeitig fehlender Unterstützung des Berliner Senats, nicht verhindert werden."
Durch das Quartiersmanagement in der Neustadt erhalten zukünftig die verschiedenen Akteure vor Ort, wie das Bezirksamt, private Wirtschaft, Vereine aber auch nicht-organisierte Anwohner, Unterstützung, sich noch besser zu vernetzen. Dabei wird eine Hauptaufgabe sein, die Bewohnerinnen und Bewohner der Neustadt noch stärker zu aktivieren. Die bisherigen Anstrengungen seitens des Bezirks werden nun noch mit weiterer finanzieller Unterstützung durch das Land Berlin begleitet.
Carsten-Michael Röding, zuständiger Stadtrat für die Spandauer Quartiersmanagementverfahren:
"Ich rufe jetzt alle Vereine, Träger und Initiativen in der Neustadt auf, sich in das anstehende Quartiersmanagementverfahren einzubringen. Wir brauchen jetzt ein gesellschaftliches Bündnis in der Neustadt, um den Kiez nachhaltig zu stärken. Vereine und Träger vor Ort können sich schon jetzt gerne bei mir melden, um frühestmöglich am Umsetzungsprozess beteiligt zu werden."








