(openPR) Wegner verurteilt Gewalttat an der Gottfried-Kinkel-Oberschule
Nachdem es am vergangenen Dienstag zu einem gewalttätigen Übergriff auf den stellvertretenden Schulleiter der Gottfried-Kinkel-Oberschule in Spandau durch zwei Cousins eines suspendierten Schülers kam, fordert der CDU-Bundestagsabgeordnete Kai Wegner erneut den Einsatz von Schulsozialarbeitern.
Kai Wegner, CDU-Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender der CDU Spandau:
"Nach dem schlimmen Vorkommnissen in der Rütli-Schule in Neukölln im Februar 2006 hat der Berliner Senat angekündigt, wenigstens für alle Haupt- und Realschulen Sozialarbeiter einzusetzen, um zukünftig Konflikte und Spannungen im Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern und zwischen den Schülern präventiv zu entgegnen. Leider ist bis heute nichts passiert. Die Auswirkungen dieser Verzögerungstaktik haben sich am Dienstag in Spandau gezeigt. Ebenso notwendig ist es jedoch, die beiden Täter hart zu bestrafen, um damit ein klares Zeichen zu setzen, dass solche Gewalttaten nicht akzeptiert werden."
Darüber hinaus fordert Kai Wegner bereits seit Jahren die Einführung eines Quartiersmanagements in der Spandauer Wilhelmstadt. Denn auch der Ortsteil Wilhelmstadt befindet sich in einer sozialen Abwärtsspirale, die an Fahrt zunimmt.
Kai Wegner abschließend:
"So wie für die Spandauer Neustadt halte ich es für unabdingbar, dem Kippen der Wilhelmstadt präventiv entgegenzuwirken. Hierzu wäre die frühzeitige Einsetzung eines Quartiersmanagements ein wichtiger Schritt. Ansonsten haben wir in wenigen Jahren kaum noch eine Chance, die immer sichtbarer werdenden Probleme zu lösen. Gewaltvorfälle, wie sie aktuell in der Gottfried-Kinkel-Oberschule vorgekommen sind, muss man an den Wurzeln fassen. Ein Grund für die Gewalt ist die sich immer weiterentwickelnde soziale Schieflage, in die die Wilhelmstadt geraten ist. Wenn Jugendliche nach der Schule keinen Ausbildungsplatz bekommen und keine Chance sehen, aus ihrem Leben etwas zu machen, dann führt diese Perspektivlosigkeit immer häufiger zu Gewaltausbrüchen. Einen Höhepunkt erreichte die Spirale der Gewalt am 22. Dezember 2006, als ein 24 jähriger Mann auf offener Straße von einem 22 jährigen erstochen wurde. Hier gilt es, mit aller Kraft entgegenzusteuern."
















