(openPR) Karin Evers-Meyer unterstützt die Protestwelle gegen die Schulhelferpolitik des rot-roten Senats
Die Protestwelle gegen die Kürzungen bei der Schulhelferversorgung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in Berlin hat prominente Unterstützung erhalten. Die SPD-Bundesbehindertenbeauftragte Karin Evers-Meyer teilte dem Spandauer Bundestagsabgeordneten Kai Wegner mit, dass sie sich aufgrund seines Engagements an den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, gewandt habe, um ihn "auf die Vorreiterrolle Berlins beim gemeinsamen Unterricht von behinderten und nicht behinderten Kindern und Jugendlichen" hinzuweisen. Sie habe Wowereit gebeten, "sich für eine praktikable Lösung der die Senatsverwaltung für Finanzen und die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung betreffenden Problematik einzusetzen".
Anlass für das Engagement der Bundesbeauftragte war die Bitte von Kai Wegner sich für die Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen mit Hilfe von Schulhelfern einzusetzen. Entgegen anders lautender Aussagen des Berliner SPD-Bildungssenators Zöllners fehlen auch im Schuljahr 2009/2010 mehr als 1,5 Millionen Euro für die Finanzierung der notwendigen Schulhelferstunden. In Folge des Finanzierungsdefizites droht vielen Kindern und Jugendlichen die dauerhafte Nichtbeschulung.
"Klaus Wowereit muss die Probleme endlich wahrnehmen und handeln", so Kai Wegner und ergänzt: "Sparen auf Kosten behinderter Kinder und Jugendlichen ist ein Skandal. Gerade eine Koalition aus SPD und Linkspartei sollte sich schämen! Berlin muss handeln – und zwar sofort."











