(openPR) Zum ergebnislosen Gespräch der SPD-Spitze zur Ausbildungsabgabe erklärt die stellvertretende PDS-Vorsitzende Katja Kipping:
Man weiß nicht, was blamabler ist: die ablehnende Haltung einiger SPD-Ministerpräsidenten zur längst überfälligen Ausbildungsumlage oder das Scheitern des neuen SPD-Chefs bei seinem ersten Prestigeobjekt. Schon jetzt ist das Konzept der Ausbildungsumlagefinanzierung mit den geplanten Ausnahmen und den mageren Beiträgen zur geplanten solidarischen Umlage nur noch ein Schatten dessen, was ein vernünftiges Regelungselement ausmacht.
Das Schicksal Tausender Schulabgänger und jungen Menschen, die immer noch in den Warteschleifen hängen, geht völlig unter im Gezänk der SPD-Granden. Wer so mit den Chancen und Perspektiven der kommenden Generationen spielt, verspielt ohne Not das solidarische Miteinander. Die Zeit für mahnend erhobene Zeigefinger in Richtung Unternehmen ist vorbei, für weichgespülte Drohungen ist kein Platz mehr! Die Ausbildungsplatzabgabe muss kommen - sofort, ohne Wenn und Aber!






