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Rot-Grün ist politischer Waldschaden

01.01.200410:00 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Vielfältige Einsatzmöglichkeiten des nachwachsenden Rohstoffes Holz

23. Oktober 2003: Anlässlich der Debatte über den Waldzustandsbericht 2002 der Bundesregierung erklären der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Harry Carstensen MdB, und der zuständige Berichterstatter, Cajus Caesar MdB:

Der Zustand der Wälder ist weiterhin besorgniserregend. Die diesjährige Trockenheit war ein schwerer, zusätzlicher Stressfaktor, dazu kommt noch der Borkenkäfer als Sekundärschädling. Es muss also alles getan werden, um die positiven Wirkungen unseres Waldes für Luft, Wasser und Klima zu erhalten und vor allem auch die 800.000 Arbeitsplätze, die in Deutschland mit dem Wald verbunden sind.

Die Waldschutz-Bilanz von Rot-Grün ist erschreckend dürftig. Die Erfolge bei der Schadstoffreduzierung sind fast ausschließlich dem Konto der Unions-Regierungszeit zuzuschreiben, nach dem Jahr 2000 hat sich so gut wie nichts mehr bewegt.

Äußerst dringend wäre die Bekämpfung der Bodenversauerung, da inzwischen mehr als 80 % der Waldflächen eine erhebliche Versauerung aufweisen. Die Bodenschutzkalkung ist die einzige direkte Gegenmaßnahme. Bezeichnend für diese Regierung ist jedoch, dass die Kalkungsflächen zwar im Privat- und Körperschaftswald leicht angestiegen sind, im Staatswald hingegen von 70.000 auf 39.000 Hektar zurückgegangen sind. Die Bundesmittel sind von 5,5 Mio. € in 1998 auf 4,4 Mio. € im Folgejahr abgesenkt worden. Dem steht ein hohes Engagement der EU beim Schutz des Waldes gegenüber.

Stattdessen wird unseren 1,3 Mio. Waldbesitzern mit immer neuen Auflagen und mit Steuern, Gebühren und Beiträgen das Wirtschaften erschwert und Arbeitsplätze gefährdet.

Wir fordern eine konsequente Politik zum Schutz des Waldes sowie Forschungsaktivitäten, um die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des nachwachsenden Rohstoffes Holz soweit wie möglich ausnutzen zu können.

Autor(en): Cajus Julius Caesar, Peter Harry Carstensen

 

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