(openPR) Berlin, 01.08.2008 – Aus Anlass der Olympischen Spiele in Peking protestiert die Regionalgruppe Berlin-Brandenburg der Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) gemeinsam mit dem Verein der Tibeter Deutschland e.V. und dem Tibetischen Zentrum Berlin e.V. am Vorabend der Eröffnung der Spiele, am 07.08.2008 von 18.00 Uhr - 20.00 Uhr am Brandenburger Tor in Berlin – Mitte.
Mit der Kundgebung - verbunden mit einer Mahnwache, dem Lichterprotest im Rahmen der weltweiten Aktion „Candle4Tibet“ sowie einer großen Unterschriftenaktion - möchten die Tibet-Aktivisten auf die anhaltend dramatische Situation in Tibet aufmerksam machen.
„Die chinesische Regierung hat alle Hoffnungen enttäuscht, die mit der Vergabe der Spiele an China verknüpft waren: Das Unrecht, die Unterdrückung und die Gewalt in Tibet haben im Vorfeld der Spiele, insbesondere seit den März-Unruhen, sogar noch zugenommen. Deshalb muss unser Protest weitergehen.“sagt Petra Zoerner, Sprecherin der TID-Regionalgruppe Berlin.
Die Kritik der Tibet-Unterstützer zielt insbesondere auch auf das Internationale Olympische Komitee (IOC). Trotz unübersehbarer Zeichen, dass Peking sich nicht an seine Zusagen in Sachen Menschenrechte und Pressefreiheit hält, hat das IOC stets geschwiegen.
Auch nach den heftigen Unruhen im März dieses Jahres, ist in Tibet bislang kein Frieden eingekehrt. Die Militärpräsenz wurde verstärkt, das tibetische Volk ist mehr als zuvor willkürlichen Hausdurchsuchungen und Verhaftungen sowie patriotischen Umerziehungsmaßnahmen ausgesetzt. Weiterhin kommt es regelmäßig zu Protesten, die mit aller Härte niedergeschlagen werden. Unabhängige Informationen sind kaum verfügbar, jedoch wird von mehr als 200 Toten, über 1000 Verletzten und unzähligen Verhafteten seit März ausgegangen.
Diese Aktion findet im Rahmen des bundesweiten "Tibet-Protestivals" statt.




