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Mit Yoga erfolgreich Stress bewältigen - Doppelte Wirkung - Abbau und Prävention

24.07.200819:02 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Mit Yoga erfolgreich Stress bewältigen - Doppelte Wirkung - Abbau und Prävention
Fotonachweis: Sivananda Yoga. Bogen (Dhanurasana) /  Wirkung: Belebt die Rückenmuskeln und hält die Wirbelsäule beweglich. Massiert die Bauchmuskeln und regt die Verdauung an.
Fotonachweis: Sivananda Yoga. Bogen (Dhanurasana) / Wirkung: Belebt die Rückenmuskeln und hält die Wirbelsäule beweglich. Massiert die Bauchmuskeln und regt die Verdauung an.

(openPR) München, 25. Juli 2008. Stress und Anspannung, die die Kräfte des Einzelnen weit überfordern, sind für den heutigen Menschen größer als zu irgendeiner anderen Zeit. Deshalb ist stressabbauende und entspannende Freizeitgestaltung heute wichtiger denn je.


Mit Yoga lässt sich Stress nicht nur wirksam abbauen, auch unsere Energiespeicher werden wieder aufgeladen. Und zwar durch präzise Wirkungen auf das parasympathische Nervensystem des Körpers (Ruhe- und Regenerierungssystem), das sich normalerweise willkürlich nicht steuern lässt. Dadurch können wir nicht nur besser mit den eigenen Stressreaktionen umgehen, sondern uns auch effektiver vor weiteren Stressbelastungen schützen.

Stress – Entstehung, Symptome, Auswirkungen
Stress setzt naturgemäß einen wichtigen und positiven Schutzmechanismus in Gang, der uns in einer Gefahrensituation schützen soll. So ist der Kampf- und Fluchtmechanismus, mit dem das sympathische Nervensystem auf Stress antwortet, sinnvoller Teil unseres Überlebensinstinktes. Dabei geschieht Folgendes: Das sympathische Nervensystem als Teil des autonomen Nervensystems sendet im Fall einer Stress-Situation Nervenimpulse zu verschiedenen Körpersystemen. Die Folge: Bestimmte Körpersysteme werden in Alarmbereitschaft versetzt (z.B. Skelettmuskeln), während andere zeitweise fast ausgeschaltet werden (z.B. Verdauungsorgane). Je nach Situation bereitet sich der Körper dann auf eine Kampf- oder Fluchtreaktion vor. Das Erstaunliche: Obwohl Stressfaktoren wie Zeitnot, Überarbeitung, Kummer und Sorgen etc. nicht mit lebensbedrohlichen Situationen verglichen werden können, werden sie von unserem Nervensystem mit diesen auf eine Stufe gesetzt. Wie der Name „autonomes Nervensystem“ schon sagt, haben wir keine Kontrolle über diesen Teil des Nervensystems: Erst wenn wir Stress-Symptome wie beschleunigten Herzschlag, kurzes und schnelles Atmen, erhöhte Anspannung von Nacken-, Schulter- und Beinmuskeln an uns beobachten, ist das ein Indiz dafür, dass das sympathische Nervensystem aktiviert wurde. Wenn sympathische Nervenimpulse überhandnehmen wird Stress zu einem Gewohnheitszustand. In diesem Fall werden die Ruhe- und Regenerierungsmechanismen unseres Körpers – so genannte parasympathische Nervenimpulse – kontinuierlich unterdrückt, was zu schweren Gesundheitsschäden führen kann.

Stressabbau bei herkömmlichem Sport
Ärzte empfehlen Sport, um Stress abzubauen. Interessant ist, dass die meisten Sportarten gerade diesem Kampf-/Fluchtmechanismus unseres sympathischen Nervensystems entsprechen: bei den meisten Mannschaftsspielen geht es um Sieg oder Niederlage (Kampf), andere Sportarten wie z.B. Laufen oder Walking (auch Laufbänder) imitieren den Fluchtmechanismus. Somit wirkt Sport wie das Ventil im Dampfkochtopf: aufgestauter Druck kann entweichen, wodurch das aufgestaute Bewegungspotenzial des Kampf-/Fluchtmechanismus ausgearbeitet werden kann. Der Ruhe- und Regenerierungsmechanismus hingegen wird dabei meist nur geringfügig stimuliert.

Durch Yoga doppelte Anti-Stress-Wirkung: Abbau und Prävention
Yoga ist eine sanfte, nicht wettbewerbsorientierte Methode, mit der Stress nicht nur wirksam abgebaut werden kann, sondern die darüber hinaus auch wie ein Abwehrschild gegen weitere Stressbelastungen wirkt. Denn beim Yoga werden durch das rhythmische Zusammenspiel von Körperstellung, Atmung und Entspannung systematisch parasympathische Nervenimpulse aktiviert. Das ist bei Sportübungen in der Regel nicht der Fall.

Bei einer integralen Yogastunde können auf mehreren Ebenen Stress und Anspannung aufgelöst sowie das parasympathische Nervensystem aktiviert werden:
- Das Sonnengebet, eine Bewegungsabfolge von 12 Positionen, ist so konzipiert, dass es den ganzen Körper dehnt und damit optimal für die anschließenden Yogaübungen (Asanas) vorbereitet. Dabei wird angesammelte Spannung aus dem Körper geleitet, d.h. Spannung wird abgebaut und aufgelöst. Ganz wichtig ist hier die Atmung: denn beides zusammen, Dehnung und rhythmische Atmung, lockern den Körper und lösen dabei Stress und Anspannung.
- Im Anschluss an Muskeldehnung und -anspannung in einer Asana (Yogaübung) erfolgt eine kurze Zwischenentspannung. Dieser rhythmische Wechsel von Dehnen und Entspannen lockert verspannte Muskeln und aktiviert das parasympathische Nervensystem (Ruhe- und Regenerierungssystem).
- Die am Schluss der Stunde erfolgende Tiefenentspannung ist zugleich der Höhepunkt der Stunde: Durch Autosuggestion, bei der sämtliche Körperteile „tiefenentspannen“, wird erneut das parasympathische Nervensystem aktiviert – diesmal auf eine besonders nachhaltige Weise. In der ca. 15 Minuten dauernden Entspannung können willkürliche (z.B. Oberschenkel-) und unwillkürliche (z.B. Darm-) Muskeln von Kopf bis Fuß wirksam entspannen und regenerieren. Aber: Das funktioniert nur, wenn vorher gedehnt und angespannt wurde.
Fazit: Durch Yogaübungen ist es möglich, die Überstimulation des sympathischen Nervensystems zu reduzieren und das parasympathische Nervensystem, das sich normalerweise willkürlich nicht steuern lässt, zu aktivieren. Dadurch können wir nicht nur besser mit den eigenen Stressreaktionen umgehen, sondern uns auch effektiver vor weiteren Stressbelastungen schützen.

Sivananda Yoga – klassisches Yoga ganzheitlich
Die Sivananda Yoga Zentren, gegründet 1957 von Swami Vishnudevananda (indischer Yogameister, 1927-1993), bieten integrale Yogastunden an. Diese enthalten alle Elemente, die für einen nachhaltigen Stressabbau und das Wiederaufladen unserer Energiespeicher notwendig sind. Zusätzlich stärkt die Yogapraxis Muskeln und Gelenke und sorgt für einen beweglichen Körper, der bei regelmäßiger Praxis nach und nach seine Idealfigur zurück erhält.

Eine Sivananda-Yogastunde besteht aus verschiedenen Yogaübungen (Sonnengebet und Asanas), Atemübungen (Pranayama) und Entspannungsübungen. Während die Asanas körperliche Verspannungen lösen und Kraft, Ausdauer und Flexibilität trainieren, lädt Pranayama unsere Energiespeicher wieder auf. In der abschließenden Tiefenentspannung können Körper und Geist wirksam entspannen – eine dringende Notwendigkeit für einen gesunden und leistungsfähigen Organismus.
Weitere Informationen: www.sivananda.eu

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