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Rentenpolitik/Demographie

14.04.200805:59 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Rentenpolitik/Demographie
Wolfgang Bastian - Online Redakteur
Wolfgang Bastian - Online Redakteur

(openPR) BERLIN/LAUTERBACH, den 14. April 2008 (freie-stimme.org/wb)



„Wir warnen davor, immer wieder zu behaupten, die Älteren würden die Jüngeren ausplündern“, sagte der Präsident des Sozial- und Wohlfahrtsverbandes Volkssolidarität, Prof. Dr. Gunnar Winkler, am Freitag in Berlin zur Online Redaktion Freie Stimme Lauterbach - Vogelsberg. „Wer so was in die Welt setzt, zündelt als geistiger Brandstifter gefährlich am sozialen Frieden in unserem Lande und gefährdet die Demokratie.“
Unsägliche Debatte lenkt von sozialer Ungleichheit ab!


"Es muss endlich Schluss sein mit dieser unsäglichen Art des Ausspielens der Älteren gegen die Jüngeren", forderte der Verbandspräsident erneut. Offenbar müsse die These vom vermeintlichen "Generationenkrieg" immer dann herhalten, wenn in der Bevölkerung verstärkt die Frage nach sozialer Gerechtigkeit gestellt und nach den Ursachen des Gegensatzes von arm und reich gefragt werde, meinte Winkler. Der demographische Wandel werde gezielt als Schreckensszenario benutzt, um den fortgesetzten Sozialabbau und leere öffentliche Kassen zu rechtfertigen.

Winkler sagte weiter: "Diese Art des Umgangs ist verheerend für das Verhältnis der Generationen zueinander. Sie entspricht weder den Realitäten, noch leistet sie irgendeinen positiven Beitrag zur Zukunftsgestaltung in unserem Land. Der Beitrag der älteren Generationen zum Aufbau dieses Landes fällt dagegen völlig unter den Tisch. Wer zudem verschweigt, dass die heute angeblich ausgebeuteten Jüngeren die Neurentner sein werden, denen massive Altersarmut drohe, handelt fahrlässig."

Statt den Bürgern Angst zu machen seien Anstrengungen für mehr soziale Gerechtigkeit notwendig, betonte der Verbandspräsident. "Dazu gehört unter anderem, Ältere wieder stärker in das Berufsleben integrieren statt sie wie heute üblich auszugrenzen." Nicht die demographische Entwicklung belaste die Sozialkassen, sondern die anhaltende Massenarbeitslosigkeit, Niedriglöhne, prekäre Beschäftigung und sinkende Einkommen. "Hinzukommen der als 'Reform' bezeichnete fortgesetzte Sozialbbau und die anhaltende Umverteilung von unten nach oben." Winkler verwies dabei auf die Prognose der Bundesregierung zur Steigerung der Produktivität bis 2050 von 1,6 Prozent jährlich. "Das bewirkt trotz Alterung der Bevölkerung auch in Zukunft einen starken Anstieg des gesellschaftlichen Reichtums pro Kopf. Eine gerechtere Verteilung des erwirtschafteten Volkseinkommens ist notwendig, um soziale Gerechtigkeit für alle Generationen zu sichern."

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