(openPR) BERLIN. Zu den Vorschlägen der Herzog-Kommission erklärt der sozialpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Heinrich L. :
Auch die Vorschläge der Herzog-Kommission lösen die Lohnkostenproblematik nicht. Sie bieten auch keine Gewähr für die Schaffung der dringend benötigten Arbeitsplätze. Bei ihrem Vorschlag, das gesetzliche Rentenalter auf 67 Jahre herauf zu setzen, drückt sich die Herzog-Kommission um die Antwort, wie ältere Arbeitnehmer in den Arbeitsmarkt eingegliedert werden können. Solange aber 50-jährige keine Chance am Arbeitsmarkt mehr haben, verbietet sich eine Forderung nach Heraufsetzung des gesetzlichen Rentenalters.
Darüber hinaus wird ähnlich wie bei der Rürup-Kommission an Teilproblemen herumgedoktert, statt ein zukunftsfähiges Gesamtkonzept vorzulegen, welches der demografischen Herausforderung gerecht wird. In der Rentenpolitik versucht die Herzog-Kommission sogar noch die rot-grünen Bundesregierung links zu überholen, indem sie neue Leistungstatbestände wie die Basisrente anführt. Statt in der Rentenpolitik auf eine kapitalgedeckte Altersvorsorge zu setzen, wird weiter an der Umlagefinanzierung herumgebastelt.






