(openPR) 18.08.03
BERLIN. Zur aktuellen Diskussion um eine Nullrunde bei den Renten erklärt der rentenpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Heinrich L. :
Die jetzige Diskussion um eine Null-Runde in der Rentenpolitik führt nicht weiter. Man kann über Sofortmaßnahmen erst dann reden, wenn man den Menschen ein tragfähiges Lösungskonzept für die demographischen Herausforderungen vorlegen kann. Doch das wird von Rot-Grün nicht angestrebt. Die FDP-Bundestagsfraktion will einen Systemwechsel in der Rentenpolitik, denn nur dann kann man die Menschen überzeugen, dass die bittere Medizin, die sie schlucken müssen, auch wirklich hilft.
Die FDP setzt sich dafür ein, zunächst das bestehende Renteneintrittsalter von 65 Jahren voll auszuschöpfen. Momentan liegt das tatsächliche Renteneintrittalter in Deutschland bei durchschnittlich 60 Jahren. Die Ausschöpfung des tatsächlichen Rentenalters würde eine Entlastung der Rentenkasse um einen Beitragspunkt je Jahr bedeuten. Bei einem Renteneintritt mit 65 Jahren könnten die Kassen somit um 5 Beitragspunkte entlastet werden.






