(openPR) 14.04..2008 - Berlin/Lauterbach (freie -stimme.org/anka bastian)
Zur Entscheidung von E.ON sein Energienetz an private Investoren zu veräußern, erklärte die Juso-Bundesvorsitzende Franziska Drohsel unserer Online - Redaktion bzw. freie-stimme.org gegenüber:
Die Privatisierung der Energieversorgung in Deutschland hatte bisher verheerende Konsequenzen für die Menschen in Deutschland.
Unternehmen, die ausschließlich auf Profit ausgerichtet sind, betreiben eine verantwortungslose Energiepolitik. Unsoziale Tarife und kontinuierliche Preissteigerungen sorgen dafür, dass immer mehr Menschen ihren Stromverbrauch kaum bezahlen können. Gleichzeitig wird weiter in Kernenergie und fossile Brennstoffe investiert während dringend notwendige Investitionen in die Netzinfrastruktur auf sich warten lassen. Ein Verkauf an andere private Investoren würde hieran nichts ändern. Im Gegenteil: Es droht sogar die Gefahr, dass die neuen Eigentümer zu noch härteren Sparmaßnahmen und Preissteigerungen greifen, um ihre Rendite zu erhöhen.
Die Jusos (Jugenorganisation der SPD) fordern deshalb, dass die Energieversorgung in Deutschland wieder in die öffentliche Hand überführt wird. Als nächste Schritte müssen dann überfällige Investitionen in die Infrastruktur des Netzes und in erneuerbare Energien erfolgen, so die Juso-Bundesvorsitzende Drohels weiter unserer Redaktion gegenüber.
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