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Wahlen in Bayern - Rauchverbot nicht schuld am Wahlausgang

04.03.200815:03 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Pro Rauchfrei warnt CSU vor falschen Schlüssen

München - Deutschlands größter Nichtraucherverband Pro Rauchfrei macht für das unbefriedigende Wahlergebnis der CSU nicht das Rauchverbot sondern die Schulpolitik, das Thema Online-Durchsuchungen, den Transrapid, die neue Partei- und Landesführung, die geringe Wahlbeteiligung und die Geldverschwendung durch die Landesbank auf der einen und die Belastung der Bürger durch gestiegene Kosten auf der anderen Seite verantwortlich.

„Es fällt mir schwer zu glauben, dass die CSU so dumm ist und übersieht, dass die Mehrheit der Bürger und ihre Wähler das Rauchverbot befürwortet und sich die Partei durch eine weitere Aufweichung des Gesetzes nach nur wenigen Wochen völlig unglaubhaft machen möchte“, so der Vorsitzende von Pro Rauchfrei, Siegfried Ermer.

Schließlich haben im Landtag alle Parteien, also auch die SPD und die Grünen für das Gesetz gestimmt. Und wenn in den Städten der Stimmenverlust höher ist als auf dem Land, dann spricht dies eher für ein striktes Rauchverbot.

In der Praxis zeigt sich jedoch, dass das Gesetz nicht so streng ist, wie es immer wieder behauptet wird. Im Gegenteil. Durch die zahlreichen Raucherclubs und deren Duldung wird in einigen Landstrichen eine Situation wie vor dem Gesetz geschaffen: Total verrauchte Lokale.

Pro Rauchfrei sagt der CSU ein noch schlechteres Ergebnis bei der Landtagswahl voraus, wenn das löchrige Rauchverbot weiter aufgeweicht wird. „In diesem Fall“, so Ermer, „wäre die CSU neben der Raucherpartei FDP für Nichtraucher nicht mehr wählbar. Wir werden dies dann zum Wahlkampfthema machen. Schließlich entscheiden heute schon wenige Stimmen den Wahlausgang“.

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