(openPR) Mirko Welsch, Initiator des Volksbegehrens (bereits fast 1000 Unterschriften)gegen das Nichtraucherschutzgesetz ist über die hohe Zahl der zu erwartenden Entlassungen sichtlich verärgert: "Mit diesem Gesetz haben CDU, SPD und Grüne nicht nur vielen Gastronomie-Betrieben quasi den Todesstoß versetzt sondern auch hunderte Menschen in die Arbeitslosigkeit bzw. sogar in Hartz4 geschickt."
"In den letzten beiden Wochen hatte ich viele Gespräche mit Wirten und Angestellten. Dabei habe alleine ich von mindestens 150 möglichen und zum Teil schon stattgefundenen Entlassungen erfahren." Dazu erklärt Welsch genauer: "Bevor ein Wirt auf die rauchenden 80% seiner Stammkundschaft verzichtet, setzt dieser lieber seine Mitarbeiter, mit denen er eigentlich höchst zufrieden ist, schweren Herzens vor die Tür um selbst zu überleben."
Unter den Entlassenen sind nach Angaben von Welsch überwiegend Frauen: "Gerade ältere Frauen, die keine Arbeitsstelle mehr finden oder alleinerziehende Mütter stehen vor dem beruflichen Aus. Denn einen seriösen Job mit Perspektive im Saarland zu finden, der mit der persönlichen Lebenslage zu vereinbaren ist, ist für diese fast unmöglich.", so Welsch, "Aufgrund dieser Tatsache halte ich dieses Gesetz für asozial und absolut inakzeptabel. Denn statt hier den Menschen das Leben schwer zu machen sollte die saarländische Landesregierung lieber eine seriöse Wirtschafts- und Bildungspolitik präsentieren. Damit ist den Menschen im Saarland viel eher geholfen."




