(openPR) Drei Dinge sorgen heute auf weiterhin rekordhohem Niveau für eine etwas konsumentenfreundlichere Ausgangslage beim Heizölpreis. Das Abrutschen des US-Dollars auf einen historischen Tiefstwert von CHF 1.06, das deutliche Anwachsen der amerikanischen Ölvorräte (vor allem Heizöl und Benzin, das in den nächsten Wochen bei der Preisfindung eine wichtige Rolle spielt) mitsamt einer Produktivitätssteigerung bei den notorisch unzureichend arbeitenden US-Raffinerien auf wieder 85% sowie die immer deutlich erkennbaren Zeichen einer wirtschaftlichen Abkühlung in den USA. Die Nachfrageprognosen der Internationalen Energieagentur und der OPEC gehen von einer rückläufigen Ölnachfrage aus. Vorläufig wiegen diese preissenkenden Signale für einmal schwerer als die immer wieder für die Erklärung steigender Ölpreise bemühten Probleme in wichtigen Ölländern wie Nigeria, Iran, Irak und der Möglichkeit, dass die OPEC an ihrem Ministertreffen kommende Woche die Förderquoten senkt. Da es kaum möglich ist, sinnvolle Prognosen zu machen, welche Seite am Ende die Überhand gewinnt, dürfte es ratsam sein, den Heizöl-Vorrat dann teilweise zu ergänzen, wenn Sie in nächster Zeit welches brauchen. Mit einem ausreichenden Heizöl-Vorrat für den Rest dieses Winter könnte es sich lohnen, auf mögliche günstigere Zeiten zu spekulieren. Diese treffen dann ein, wenn sich die Versorgungslage weiterhin entspannt präsentiert. Mit einer konjunkturellen Abkühlung in den USA und weiter wachsenden Vorratslagern steigen die Chancen für moderatere Heizölpreise. Voraussetzung für diese Entwicklung ist aber auch, dass keine neuen Krisenherde (wie etwa jene um das iranische Atomprogramm u. dgl.) wieder auftauchen.













