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Harvey Nash-Blog zum Wirtschaftsstandort Deutschland

18.01.200814:23 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Merkel und Beck haben keinen Grund zur schulterklopfenden Selbstgefälligkeit

Bonn/Düsseldorf – In seinem aktuellen Blog beschäftigt sich Udo Nadolski, Geschäftsführer des Düsseldorfer Beratungsunternehmens Harvey Nash http://www.harveynash.de, mit der Debatte über den Mindestlohn. „2008 dürfte ein Jahr mit harten tarifpolitischen Auseinandersetzungen werden. Schon 2007 (Telekom, GDL) hat einen kleinen Vorgeschmack darauf gegeben. Wenn ich mir anschaue, dass immer noch rund 3,4 Millionen Menschen in Deutschland nicht in Lohn und Brot sind, dann habe ich meine Zweifel daran, ob Frau Merkel und Herr Beck zurecht wie zwei Honigkuchenpferde grinsen. Zur schulterklopfenden Selbstgefälligkeit besteht überhaupt kein Anlass“, schreibt Nadolski.



Der Harvey Nash-Chef befürchtet, dass sich die Politik in den nächsten beiden (Wahl-) Jahren wieder selbst lähmen wird. Mit der flächendeckenden Einführung von Mindestlöhnen beginnt die große Koalition einen flächendeckenden Abbau von Arbeitsplätzen für gering Qualifizierte: „Es hört sich ja so schön an, wenn Bischöfe, Politiker oder Gewerkschafter fordern, dass jeder von seiner Hände Arbeit leben können muss. Leider straft die harte Wirklichkeit diese Soziallyrik Lügen. Aufgrund der ‚Billigkonkurrenz’ in vielen Ländern dieser Erde kommen für manche ungelernten Arbeitskräfte in Deutschland nur Jobs in Frage, deren marktkonforme Bezahlung den Lebensunterhalt nicht vollständig decken kann.“

Wenn gut verdienende Politiker oder fest im Sattel sitzende Arbeitnehmervertreter gegen die „Hungerlöhne“ wetterten und unseren Arbeitsmarkt noch mehr zubetonieren wollten, dann tun sie den Geringqualifizierten nach Ansicht von Nadolski bestimmt keinen Gefallen. „Wer wie CDUSPD immer neue Gebühren und Abgaben für den Bürger erfindet und diese laufend erhöht und jetzt auch noch Mindestlöhne auf breiter Front fordert, der treibt die Bürger in die Schattenwirtschaft und in die Arbeitslosigkeit. Schon das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, das eigentlich ein Antidiskriminierungsgesetz werden sollte, war gut gemeint. Doch die Folgen sind fatal: Aus unserer täglichen Praxis als Personalberatungsunternehmen können wir berichten, dass dieses Gesetz ältere Arbeitnehmer benachteiligt und von der Arbeitswelt ausschließt. Und es leiden außerdem zwei Gruppen, um die sich unsere Politiker angeblich ganz besonders kümmern: Frauen, insbesondere die, welche nach der Babypause zurück in den Beruf wollen, und junge Menschen, die nur eine unvollständige Ausbildung haben.“

Nadolski hofft darauf, dass sich die politisch Verantwortlichen nicht erst wieder nach der Bundestagswahl im Jahr 2009 auf die wirtschaftliche Vernunft besinnen: „Denn dann könnte – Amerika schnäuzt sich ja schon leicht das Näschen – die Konjunktur bei uns schon wieder vorbei sein.“

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