(openPR) Es geht auch umgekehrt: Deutsche Web-Plattform wird in den USA kopiert
Berliner und Brandenburger Studenten expandieren mit ihrer Software in die USA. Am 1. Oktober 2007 ging die neue Plattform www.straight2thecandidates.com online. Die Seite ist eine Weiterentwicklung des deutschen Vorbilds www.direktzu.de. Nach den Erfolgen der Portale von Angela Merkel, Norbert Lammert und anderen hochrangigen Politikern, wird das Konzept von direktzu nun in den USA etabliert. Amerikaner können Hillary Clinton, Barack Obama, John McCain, Rudy Giuliani und viele andere Präsidentschaftskandidaten per Text oder Video ansprechen. Der Clou daran: Im Unterschied zu der CNN/Youtube Debatte kann jeder Amerikaner Fragen stellen und mitentscheiden welche beantwortet werden — basis-demokratische Abstimmung per Mausklick.
Im Juni 2007 begann eine Kooperation mit mehr als 30 amerikanischen Studenten verschiedener Universitäten, um das neuartige Kommunikationssystem im Rahmen der Präsidentschaftswahlen 2008 in den Vereinigten Staaten einzuführen.
Julie Germany, Direktorin des Institute for Politics, Democracy and the Internet der George Washington University, ist begeistert von der Idee. Sie glaubt an die revolutionäre Wirkung des Portals: „Viele Politiker in den USA suchen nach neuen Wegen, mit den Wählern zu kommunizieren. Und das ist das Spannende an Straight2theCandidates.com: Politiker können über diese Seite ohne großen Aufwand und in kurzer Zeit viele Wähler erreichen." (Interview mit dem ZDF am Freitag, den 21.09.2007 in Washington D.C.)
Im Auftrag von Julie Germany ist zudem ein interkulturelles Dialogangebot entstanden. Ab dem 30. Oktober werden Nutzer weltweit dazu eingeladen, sich auf www.straight2who.com/usa mit ihren Fragen an US-Bürger zu wenden. Durch die Vorzüge der deutschen Software bleibt der Dialog transparent und übersichtlich.
Im Hinblick auf die Präsidentschaftswahlen im November 2008 sind Teilnehmer weltweit aufgefordert den amerikanischen Wahlkampf auf www.straight2thecandidates.com und www.straight2who.com/usa aktiv zu begleiten.
Hintergrund zum Start in den USA
Mit Hilfe des John F. Kennedy-Instituts der Freien Universität Berlin formte sich eine Gruppe Studenten der American University, George Washington University, Georgetown University in Washington D.C. sowie University of Southern California und Fresno University in Kalifornien. direktzu stellt den Amerikanern die technische Infrastruktur zur Verfügung.
Hintergrund über direktzu.de
Seit dem 3. Oktober 2006 ermöglichen ehrenamtlich arbeitende Studenten Bürgern den direkten Kontakt zu Politikern. Gefördert werden sie durch, die Freie Universität Berlin, die FH Brandenburg und die Europäische Union. Einfach und schnell stellen Bürger ihre Fragen, geben ihre Meinung zu aktuellen Themen wieder und diskutieren öffentlich. Das bürgerschaftliche Engagement, die Möglichkeit sich einzubringen und sich Gehör zu verschaffen, ist hier nicht nur erwünscht sondern gefordert. Seit dem Start der ersten Plattform "Direkt zur Kanzlerin!" (www.direktzu.de/kanzlerin) wurden bereits mehr als 30 Millionen Klicks verzeichnet.
Julia Schifferings
Leiterin Presse & Kommunikation
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