(openPR) Hannover - Auf dem Landesparteitag der CDU in Niedersachsen am vergangenen Wochenende in Oldenburg hat sich die Junge Union (JU) Niedersachsen erfolgreich in die Diskussion des Regierungsprogramms für die Landtagswahl 2008 eingebracht. „Dies ist ein Regierungsprogramm mit hohem JU-Anteil. Wir sind stolz, dass wir mit unseren Anträgen mit dazu beitragen konnten, die Grundlage für einen Wahlerfolg der CDU mit Ministerpräsident Christian Wulff zu legen“, freute sich Kristian W. Tangermann, niedersächsischer JU-Landesvorsitzender.
Der CDU-Nachwuchsverband habe insgesamt 14 Änderungsanträge gestellt. Ein Großteil davon sei von den Delegierten des Parteitags angenommen worden. So habe die JU mit einem Antrag eine stärkere Betonung verfassungsrechtlicher Grenzen für neue Schulden durchgesetzt. „Die Landesregierung hat bei der Konsolidierung des niedersächsischen Landeshaushaltes Großartiges geleistet. Es ist gut, dass dies im Regierungsprogramm jetzt mehr Beachtung findet“, sagte Kristian W. Tangermann (31) aus Winsen (Luhe). Auch die Passagen im Wahlprogramm zur Senkung des Regeleinschulungsalters auf fünf Jahre gingen maßgeblich auf einen JU-Antrag zurück. „Das durchschnittliche Einschulungsalter liegt heute bei 6,7 Jahren. Wir werden hier ansetzen und die Kinder grundsätzlich schon mit fünf Jahren einschulen“, betonte Kristian W. Tangermann.
Durch einen weiteren Änderungsantrag zum Regierungsprogramm konnte die JU außerdem stärker hervorheben, dass die Studienbeiträge in der kommenden Legislaturperiode stabil bleiben. Auch eine deutliche Positionierung gegen Sekten und Gruppierungen wie Scientology wurde durch eine Forderung der JU in das Wahlprogramm aufgenommen. Ebenfalls von den Delegierten angenommen wurde ein Antrag der JU, der sich für eine verstärkte Übertragung von Landtagssitzungen im NDR einsetzt.
„Wir sind insgesamt sehr zufrieden mit dem Regierungsprogramm und blicken voller Zuversicht auf den kommenden Wahlkampf. Die CDU kann sich auf die Junge Union als besondere Stütze des Wahlkampfes verlassen“, unterstrich Kristian W. Tangermann abschließend.
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