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Republik Kuba: Gefangener Arzt in Lebensgefahr

13.06.200711:44 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Republik Kuba: Gefangener Arzt in Lebensgefahr
Dr. José Luis García Paneque
Dr. José Luis García Paneque

(openPR) Appell: IGFM fordert die sofortige Freilassung des schwerkranken Dr. José Luis García Paneque

Las Mangas / Frankfurt am Main, 13. Juni 2007 – Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) ist in Sorge um das Leben des kubanischen Gewissensgefangenen Dr. José Luis García Pa-neque. Der kubanische Arzt wurde am 9. Juni 2007 wegen starker Schmerzen in das Krankenhaus von Bayamo im östlichen Teil Kubas eingeliefert. Die Gefängnisärzte stellten eine Zyste im oberen Teil der Harnblase fest. Zuvor hatte der gefangene Arzt infolge der katastrophalen hygienischen Be-dingungen und der Mangelernährung im Gefängnis mehrere schwere Darmerkrankungen erlitten, berichtet Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM. Infolge dessen verringerte sich das Kör-pergewicht von Dr. García Paneque von 86 auf 50 Kilogramm. Die IGFM appelliert an die Europäische Union und EU-Ratspräsidentin Angela Merkel, bei der kubanischen Regierung zu intervenieren und sich für die umgehende Freilassung des gewaltlosen Dissidenten einzusetzen.



José Luis García Paneque hatte sich für die Menschenrechte eingesetzt und öffentlich die Idee der Demo-kratie unterstützt. Er wurde am 18. März 2003 im Rahmen der damaligen Großrazzien verhaftet und zu einer Gefängnisstrafe von 24 Jahren verurteilt. Im Frühjahr 2003 waren bei landesweiten Razzien der Castro-Regierung insgesamt 75 Oppositionelle – Journalisten, Demokraten, Intellektuelle und Bürgerrechtler – ver-haftet und in Schnellverfahren zu Gefängnisstrafen zwischen 10 und 28 Jahren verurteilt worden.

Aufgrund der unmenschlichen Haftbedingungen hat sich der Gesundheitszustand von Dr. García Paneque seit seiner Inhaftierung im Jahre 2003 ständig verschlechtert. Nach Informationen der IGFM musste der Dis-sident verdorbenes Essen verzehren, durfte nicht am Hofgang teilnehmen und war im Gefängnis ständigen Schlägen, Belästigungen, Schikanen und Misshandlungen ausgesetzt. Seine Peiniger waren kriminelle Mit-gefangene, die von der politischen Polizei angestachelt wurden, politische Gefangene anzugreifen, so die IGFM.

„Obwohl die Gefängnisärzte bei Dr. García Paneque per Ultraschall eine Zyste diagnostiziert haben, bleibt er mit starken Schmerzen im Unterleib in Haft.“, kritisiert IGFM - Sprecher Lessenthin. Dr. García Paneque be-fand sich bisher im Hochsicherheitsgefängnis von Las Mangas.

Familie im Exil

Wegen anhaltender gewalttätiger Übergriffe floh Dr. García Paneques Frau mit ihren vier Kindern am 8. März 2007 ins US-amerikanische Exil. Höhepunkt der Gewalt war der 3. August 2006. Ca. 100 Personen umzingelten bewaffnet mit Steinen und Stöcken die Wohnung der Familie in Las Tunas, skandierten „Attentäter“ und „Terroristen“ und drohten, die Wohnung der Familie niederzubrennen. (Die IGFM berichtete darüber.)

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