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Aufnahme der Zeitarbeit ins Entsendegesetz ist das Aus für tausende von Arbeitsplätzen

10.04.200710:28 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Berlin, 10. April 2007. Zu den Forderungen von DGB-Chef Sommer nach der Einführung eines flächendeckenden tariflichen Mindestlohnes in der Zeitarbeit erklärt der Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Mittelständischer Personaldienstleister (AMP), Thomas Hetz:

"Auch wenn Herr Sommer weiterhin nach einem Mindestlohn für die Zeitarbeit ruft, wird sich nichts daran ändern, dass die Aufnahme ins Entsendegesetz das Aus für tausende von Arbeitsplätzen bedeuten würde. Der DGB-Vorsitzende weiß genau, dass in der Zeitarbeit annähernd 100 Prozent Tarifverträge angewandt werden und dass aufgrund der Tarifkonkurrenz in der Branche Mindestlöhne über das Entsendegesetz verfassungswidrig sind. Anstatt bei der Zeitarbeit fest angestellten Arbeitnehmer durch Mindestlöhne die Arbeitsplätze kaputt zu machen, sollte sich Herr Sommer besser Gedanken um Arbeitslose und Hartz-IV-Empfänger machen. Staatliche Eingriffe sind der falsche Weg. Die ständigen Forderungen nach einem Mindestlohn sind nichts anderes als der krampfhafte Versuch des DGB, den dramatischen Rückgang seiner Mitgliederzahlen mit Hilfe des Staates über Eingriffe in die Tarifautonomie wettzumachen. Dies auf dem Rücken von mittelständischen Unternehmen und deren Mitarbeitern, die um ihre Arbeitsplätze zittern, zu betreiben, ist in hohem Maße unsozial.

Ausgerechnet in einer Phase, in der die Zeitarbeit großen Anteil am Aufschwung am Arbeitsmarkt hat, diesen Jobmotor opfern zu wollen, wäre fatal."

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