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Exzellenzcluster ORIGINS startet in die zweite Förderperiode

22.05.202517:10 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Exzellenzcluster ORIGINS startet in die zweite Förderperiode

(openPR) Das Verständnis der Entwicklung des Universums und die Frage, ob Leben ein natürlicher Bestandteil kosmischer Entwicklung ist, zählen zu den großen Rätseln der Menschheit – und zu den schwierigsten Herausforderungen der Wissenschaft. Genau diesen Fragen geht der ORIGINS Cluster seit seiner Gründung vor fast sieben Jahren nach. ORIGINS verknüpft auf einzigartige Weise Astrophysik, Biophysik und Teilchenphysik, um interdisziplinär die Ursprünge des Universums zu erforschen: von Quantenfluktuationen über die Bildung von Galaxien, Sternen und Planeten bis hin zur Entstehung von Leben.

In der zweiten Förderperiode erweitert ORIGINS sein Spektrum um die Geowissenschaften und die Astrochemie. So wollen die Forscherinnen und Forscher beispielsweise untersuchen, wie geochemische Prozesse die Atmosphären von Exoplaneten beeinflussen – und dabei chemische Bausteine des Lebens freisetzen können.

„ORIGINS war von Anfang an ein außergewöhnliches Vorhaben: Wir wollten nicht weniger, als die großen Fragen der Menschheit nach dem Ursprung von Materie, Strukturen und Leben gemeinsam verstehen. Dass wir nun in die zweite Förderperiode starten, zeigt, wie tragfähig und zukunftsweisend unser interdisziplinärer Ansatz ist“, erklären die beiden Cluster-Sprecher Prof. Andreas Burkert von der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und Prof. Stephan Paul von der Technischen Universität München (TUM).

ORIGINS bekommt neue Sprecher

Mit Beginn der neuen Förderperiode übernehmen Prof. Barbara Ercolano von der LMU und Prof. Stefan Schönert von der TUM die Sprecherschaft des Clusters. Sie lösen Prof. Andreas Burkert und Prof. Stephan Paul ab, die ORIGINS seit 2019 und zuvor den Vorgängercluster Universe (2006 - 2018) sehr erfolgreich geleitet haben.

„Die zweite Förderperiode gibt uns die Möglichkeit, noch tiefer in die grundlegenden Fragen der Wissenschaft einzutauchen: Wie ist unser Universum entstanden – und wie konnte Leben daraus hervorgehen? Durch die Integration neuer Fachbereiche wie Astrochemie und Geowissenschaften können wir neue interdisziplinäre Verbindungen knüpfen, die weltweit einzigartig sind“, sind die zukünftigen Sprecher Barbara Ercolano und Stefan Schönert überzeugt.

Forschungsverbund aus zwei Universitäten und sieben Forschungseinrichtungen

ORIGINS bündelt die Expertise führender Institute in München und Garching. Beteiligt sind:
die LMU, die TUM, die Max-Planck-Institute für Physik, Astrophysik, extraterrestrische Physik, Plasmaphysik und Biochemie, die Europäische Südsternwarte (ESO), das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) und das Deutsche Museum.

„Connectoren“ vernetzen Forschungsgebiete interdisziplinär

In der neuen Förderperiode führt der ORIGINS Cluster seine fünf Forschungsgebiete („Research Units“) fort. Diese sind durch sogenannte Connectoren miteinander verknüpft – eine Struktur, die sich seit 2019 bewährt hat. Die Connectoren ermöglichen es, komplexe Fragestellungen fachübergreifend zu bearbeiten. Ihre Zahl steigt von neun auf zehn, teils mit neuer inhaltlicher Ausrichtung.

Infrastruktur-Einrichtungen mit erweiterter Expertise

Mehrere Infrastruktur-Einrichtungen unterstützen die ORIGINS-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler auf vielfältige Weise in ihrer Forschungsarbeit. Sie sind während der letzten Förderperioden des ORIGINS und des Universe Clusters entstanden und haben sich zu wichtigen Kompetenzzentren entwickelt. Für die zweite Förderperiode sind weitere Neuerungen geplant. So wird beispielsweise das Origins Data Science Lab (ODSL) erweitert – unter anderem durch maßgeschneiderte Anwendungen für maschinelles Lernen und ein eigenes Datenzentrum. Am Wendelstein-Observatorium entsteht zudem ein neues Instrument, das Folgebeobachtungen von Exoplaneten-Missionen ermöglicht. Mit dem neuen Detector Hub (DHub) treibt ORIGINS die nächste Generation von Experimenten in der Kern-, Teilchen- und Astroteilchenphysik voran.

Wissenschaft für alle: Bildung und Öffentlichkeit

Die erneute Förderung stärkt auch die Wissenschaftskommunikation. So soll die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Schulen ausgebaut und die Lehrerfortbildung erweitert werden. Neu entsteht das Zentrum für Bildungsforschung CORE (Center for ORIGINS Research in Education), um ORIGINS-Themen für den Schulunterricht aufzubereiten.

Veranstaltungen – viele davon in Kooperation mit dem Deutschen Museum und der ESO Supernova – bringen ORIGINS-Themen einer breiten Öffentlichkeit nahe. Höhepunkt wird eine neue Dauerausstellung im Deutschen Museum sein, die 2029 eröffnet: interaktiv, verständlich, vom Urknall bis zum Ursprung des Lebens. Konzipiert wird sie gemeinsam von ORIGINS, dem Deutschen Museum und dem Zentrum für Bildungsforschung CORE.

wissenschaftliche Ansprechpartner:
Prof. Dr. Barbara Ercolano
Ludwig-Maximilians-Universität München / Exzellenzcluster ORIGINS
E-Mail: E-Mail

Prof. Dr. Stefan Schönert
Technische Universität München / Exzellenzcluster ORIGINS
Tel.: +49 89 289-12522
E-Mail: E-Mail

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