openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Zwei Graduiertenkollegs und Sonderforschungsbereich an der Freien Universität Berlin verlängert

27.11.202511:48 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Zwei Graduiertenkollegs und Sonderforschungsbereich an der Freien Universität Berlin verlängert

(openPR) Die Verlängerung des Internationalen Graduiertenkollegs „Charging into the Future: Verständnis der Wechselwirkung von Polyelektrolyten mit Biosystemen“ stärkt die Freie Universität Berlin als internationale Netzwerkuniversität. Deutschlandweit fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft nur 29 internationale Graduiertenkollegs, davon allein zwei an der Freien Universität Berlin.

Mit der erneuten Förderung des Sonderforschungsbereichs / Transregios (SFB/TRR) von Freier Universität Berlin und Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Höhe von 11,9 Millionen Euro stärkt die DFG darüber hinaus eine enorm erfolgreiche Zusammenarbeit im Bereich der Festkörperphysik: Bereits im Mai dieses Jahres hatten Freie Universität Berlin und Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg gemeinsam mit der Universität Regensburg und dem Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik den Zuschlag für das Exzellenzcluster EXC 3112 „Center for Chiral Electronics“ im Rahmen des Forschungswettbewerbs Exzellenzstrategie von Bund und Ländern erhalten. Das Exzellenzcluster wird ab Januar 2026 gefördert.

Die verlängerten Forschungsprojekte im Überblick:
- Graduiertenkolleg 2638 „Normativität, Kritik, Wandel“ (zweite Förderperiode)
Dieses hochgradig interdisziplinäre Graduiertenkolleg, das in Kooperation von FU, HU und UdK durchgeführt wird, bringt plurale Perspektiven auf die Anwendung von Normen in Recht, Sprache, Moral, Religion und Künsten zusammen. Promovierende widmen sich in unterschiedlichen Kontexten dieser Gebiete dem Zusammenhang von Normativität mit Kritik und Wandel: Wie entstehen normative Standards und wie werden sie weiterentwickelt? Welche Rolle spielen dabei deren Kritik und permanenter Wandel? Wie können innerhalb normativer Strukturen starre Routinen aufgebrochen und Freiheitsspielräume gewonnen werden?
Sprecher: Prof. Dr. Georg W. Bertram, Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften, E-Mail: E-Mail

- IGRK 2662 „Charging into the Future: Verständnis der Wechselwirkung von Polyelektrolyten mit Biosystemen“ (zweite Förderperiode)
Das Internationale Graduiertenkolleg der Freien Universität Berlin in Kooperation mit der McGill University in Montréal und der University of British Columbia in Vancouver (Kanada) untersucht die Interaktionen von Polyelektrolyten – mehrfach geladenen Makromolekülen – mit biologischen Systemen. Die gewonnenen Erkenntnisse bilden eine wichtige Grundlage für die Entwicklung neuer Medikamente, Wirkstoffträger und Biomaterialien und besitzen hohe Relevanz für biotechnologische Anwendungen in Medizin und Diagnostik.
Sprecher: Prof. Kevin Pagel, Freie Universität Berlin, E-Mail: E-Mail

Bereits in der vergangenen Woche hatte die DFG außerdem einen Sonderforschungsbereich von Freier Universität Berlin und Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg verlängert:

- SFB/TRR 227 „Ultraschnelle Spindynamik“ (dritte Förderperiode)
Im Zentrum der Arbeiten des Sonderforschungsbereichs/Transregios (SFB/TRR 227) steht die sogenannte ultraschnelle Spindynamik. Der Spin ist eine Art Eigendrehimpuls, der ein magnetisches Moment bewirkt und so zum Magnetismus führt. Dieser könnte neben der elektrischen Ladung zum Transport von Informationen genutzt werden. Der Sonderforschungsbereich widmet sich seit 2018 der Untersuchung der extrem schnellen Dynamik von Spinsystemen bis auf die Skala von Femtosekunden, dem billiardsten Teil einer Sekunde. Ziel ist es, Schlüsselelemente für spinbasierte Informationstechnologie zu entwickeln, die im Terahertz-Frequenzbereich arbeitet. So könnten langfristig Speichersysteme und Informationstechnologien entstehen, die auf ultrakurzen Zeitskalen einsetzbar sind.
Sprecher: Prof. Dr. Martin Weinelt, Fachbereich Physik, Freie Universität Berlin, E-Mail: E-Mail

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1297517
 305

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Zwei Graduiertenkollegs und Sonderforschungsbereich an der Freien Universität Berlin verlängert“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von idw - Informationsdienst Wissenschaft

Historische Präparate zeigen menschlichen Einfluss auf das Fressverhalten von Seehunden
Historische Präparate zeigen menschlichen Einfluss auf das Fressverhalten von Seehunden
Wie stark der Mensch das Fressverhalten von Seehunden beeinflussen kann, zeigen Zahnproben aus historischen Präparaten naturkundlicher Sammlungen. Anhand der Abnutzungsspuren der Zähne lassen sich deutliche Unterschiede in der Nahrungsnutzung zwischen verschiedenen Regionen und Zeiträumen nachweisen. Die Untersuchung führten die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, das Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB) und die Universität Leipzig gemeinsam durch und veröffentlichten die Ergebnisse kürzlich in der Fachzeitschr…
14.01.2026
10:22
Bild: Kosmische Strahlen enthüllen Geschichte alter Landschaften in AustralienBild: Kosmische Strahlen enthüllen Geschichte alter Landschaften in Australien
Kosmische Strahlen enthüllen Geschichte alter Landschaften in Australien
Das Team der Universitäten Göttingen und Köln, sowie der Curtin University in Australien setzte dazu erstmals eine neue Methode ein. Eine Schlüsselrolle spielen dabei winzige Mengen des Edelgases Krypton, das vor langer Zeit unter dem Einfluss von kosmischer Strahlung in den Sandkörnern entstanden ist. Sie geben Aufschluss darüber, mit welcher Geschwindigkeit Gesteinsmaterial durch Erosion abgetragen und durch Wind oder Wasser an andere Orte verlagert wurden. So gelang es den Forschenden, sehr alte Landschaften zu untersuchen, die mit herkömm…

Das könnte Sie auch interessieren:

Einstein fördert neue Fellows und Projekte  mit 4,7 Millionen Euro
Einstein fördert neue Fellows und Projekte mit 4,7 Millionen Euro
… oxygenen Photosynthese von Pflanzen, Algen und Cyanobakterien international bekannt geworden. In Berlin untersucht der Mikrobiologe und Molekulargenetiker im biophysikalischen Sonderforschungsbereich „Proteinfunktion durch Protonierungsdynamik“, wie vor rund drei Milliarden Jahren die lichtgetriebene Bildung von Manganoxiden die Entstehung der oxygenen …
Spintronik: DFG fördert Sonderforschungsbereich der Freien Universität Berlin und der Uni Halle
Spintronik: DFG fördert Sonderforschungsbereich der Freien Universität Berlin und der Uni Halle
… Ultrakurzzeitphysik und Nanomagnetismus: Physikern der Freien Universität Berlin und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) ist es gelungen, einen gemeinsamen Sonderforschungsbereich (SFB) einzuwerben. Unter dem Namen "SFB/Transregio 227: Ultraschnelle Spindynamik" arbeiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an neuen Konzepten …
Großer Erfolg für die TU Kaiserlautern: Zwei DFG-Sonderforschungsbereiche bewilligt
Großer Erfolg für die TU Kaiserlautern: Zwei DFG-Sonderforschungsbereiche bewilligt
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat heute bekannt gegeben, welche Sonderforschungsbereiche (SFB) sie bundesweit in den kommenden Jahren fördern wird. Mit gleich zwei Anträgen war die TU Kaiserslautern hierbei erfolgreich: Physiker um Prof. Dr. Michael Fleischhauer werden die neue Physik offener Quantensysteme erforschen, um daraus neue Quantentechnologien …
DFG fördert wissenschaftlichen Nachwuchs an der Universität Regensburg
DFG fördert wissenschaftlichen Nachwuchs an der Universität Regensburg
… bewilligt neues und verlängert bestehendes Graduiertenkolleg --- Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat in ihrer Sitzung am 19. Dezember 2017 die Einrichtung des neuen Graduiertenkollegs GRK 2339 „Interfaces, Complex Structures and Singular Limits in Continuum Mechanics“ unter Federführung der Universität Regensburg (Sprecher: Prof. Dr. Harald …
DFG fördert Sonderforschungsbereich der Freien Universität und der Martin-Luther-Universität Halle
DFG fördert Sonderforschungsbereich der Freien Universität und der Martin-Luther-Universität Halle
… Ultrakurzzeitphysik und Nanomagnetismus: Physikern der Freien Universität Berlin und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) ist es gelungen, einen gemeinsamen Sonderforschungsbereich einzuwerben. Unter dem Namen „Sfb/Transregio 227: Ultraschnelle Spindynamik“ arbeiten die Wissenschaftler an neuen Konzepten zur ultraschnellen Manipulation …
Bild: Unterstützung für geplantes Exzellenzcluster: Physiker Samir Lounis tritt Professur an der MLU anBild: Unterstützung für geplantes Exzellenzcluster: Physiker Samir Lounis tritt Professur an der MLU an
Unterstützung für geplantes Exzellenzcluster: Physiker Samir Lounis tritt Professur an der MLU an
… dem Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik in Halle um eine Förderung in der aktuellen Runde der Exzellenzstrategie bewirbt. Weiterhin wird sich Lounis in dem Sonderforschungsbereich SFB/TRR 227 "Ultraschnelle Spindymaik" engagieren, den die MLU gemeinsam mit der Freien Universität Berlin betreibt. "Die Universität Halle verfügt über eine weltweit …
SFB 841 "Leberentzündung": UKE-Sonderforschungsbereich mit maximaler Förderung in die dritte Runde
SFB 841 "Leberentzündung": UKE-Sonderforschungsbereich mit maximaler Förderung in die dritte Runde
… die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE): Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat jetzt die dritte Förderperiode für den Sonderforschungsbereich (SFB) 841 „Leberentzündung – Infektion, Immunregulation und Konsequenzen“ bewilligt. Mit der Verlängerung einher gehen Fördermittel von knapp 15 Millionen …
Bild: Mediziner erforschen kardiovaskuläre Folgeerkrankungen bei NierenpatientenBild: Mediziner erforschen kardiovaskuläre Folgeerkrankungen bei Nierenpatienten
Mediziner erforschen kardiovaskuläre Folgeerkrankungen bei Nierenpatienten
In einem neuen Sonderforschungsbereich erforschen Mediziner aus dem Saarland und Aachen den Zusammenhang zwischen Nierenerkrankungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Diese entstehen häufig als Folge einer Nierenerkrankung, so dass das Risiko, an einer kardiovaskulären Krankheit zu sterben, bei Nierenpatienten deutlich höher ist als bei Menschen mit gesunden …
Dt. Forschungsgemeinschaft fördert Nachwuchs: 12 Mio. Euro für drei neue Graduiertenkollegs in NRW
Dt. Forschungsgemeinschaft fördert Nachwuchs: 12 Mio. Euro für drei neue Graduiertenkollegs in NRW
Platz 1 für Nordrhein-Westfalen mit 39 bestehenden und drei neuen Graduiertenkollegs --- Die nordrhein-westfälischen Hochschulen waren bei der Einwerbung von Fördergeldern für den wissenschaftlichen Nachwuchs erneut erfolgreich: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert in Nordrhein-Westfalen drei neue Graduiertenkollegs – zwei an der Universität …
Sie lesen gerade: Zwei Graduiertenkollegs und Sonderforschungsbereich an der Freien Universität Berlin verlängert