openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Der Sozialticker zu : Armutsfalle Elterngeld

20.11.200615:11 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Der Sozialticker zu : Armutsfalle Elterngeld
Der Sozialticker - kritisch fordernd unabhängig
Der Sozialticker - kritisch fordernd unabhängig

(openPR) Ärzte werden angesichts des mitternächtlichen Starts des neuen Elterngeldes am 1. Januar 2007 nicht helfen, Geburten hinauszuzögern. “Selbst Tausende Euro sind es nicht wert, dass man die Gesundheit des Kindes gefährdet”, sagte der Präsident des Berufsverbands der Frauenärzte (BVF), Christian Albring, der Nachrichtenagentur dpa. Zugleich gab er aber Tipps, wie Eltern dem Glück der späteren Geburt auf unbedenkliche Art nachhelfen können.

Theoretisch könnten Mittel wie Wehenhemmer oder Magnesium, die bei Frühgeburten verabreicht werden, die Geburt aufschieben. “Das wäre mit unserem ärztlichen Codex aber nicht vereinbar und würde von den Kassen auch nicht bezahlt”, sagte Albring. - gibt aber später noch reichliche Hinweise und Tipps. Sollte das Kind kurz vor Mitternacht auf die Welt kommen, gebe es für Ärzte auch keinen Spielraum, die Geburtszeit auf dem Papier falsch anzugeben, betonte er. Der Sozialticker glaubt jedoch an Toleranz. Gerade dies entscheidet, ob das Kind später in Armut oder noch zur alten Regelung eine kleine Chance bekommt, sich in dieser sozialen kalten Umgebung zu behaupten und länger was zum beißen bekommen wird.

Alte Regelung:

Für alle Kinder, die bis einschließlich 31. Dezember 2006 zur Welt kommen, zahlt der Staat das Erziehungsgeld - bis zu 300 Euro im Monat über zwei Jahre oder maximal 450 Euro monatlich für ein Jahr. Wer mehr als 30.000 Euro netto im Jahr verdient, bekommt kein Erziehungsgeld.

Neue Regelung:

Wird das Baby hingegen erst kurz nach Mitternacht im neuen Jahr geboren, greift die neue Regelung des Elterngeldes: Es beträgt einkommensabhängig 300 bis zu einer Höchstgrenze von 1800 Euro je Monat und wird bis zu 14 Monate lang gezahlt.

Und weil man ja dem : CODEX - sich verbunden fühlt, folgen gleich noch Hinweise, um sich zwischen - sofortiger ARMUT und späterer ARMUT - zu entscheiden. Jedoch wie man sich entscheidet sei es gefährlich, ohne ärztliche Aufsicht Magnesium zu nehmen um damit die Wehen hinauszuzögern. Die Leber baue Magnesium nur langsam ab. “Das kann bedeuten, dass das Kind bei der Geburt nicht schnell genug kommt”, warnte Albring. Sollten Komplikationen auftreten, werde dann eine Entbindung mit Saugglocke, Zange oder Kaiserschnitt nötig.

"Anstatt Medikamente zu nehmen, könnten Frauen vom 28. Dezember an mit ein paar Verhaltenstricks die Wehen verschieben, sagte der in Hannover praktizierende Frauenarzt. “Entscheidend ist absolute Ruhe, zum Beispiel, sich hinzulegen und zu lesen.” Wehen fördernd wirkten dagegen heißes Baden, Sex, schweres Heben, mangelnde Hygiene oder Reiben am Oberbauch." [**1]

http://www.sozialticker.com/armutsfalle-elterngeld.html
Linkverzeichnis:
[**1] http://www.n24.de/news_stories/article.php?articleId=84031

Weitere Informationen, Tipps und aktuelle Urteile auf: http://www.sozialticker.com

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 108845
 127

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Der Sozialticker zu : Armutsfalle Elterngeld“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Sozialticker

Bild: Erntehelfer aufgepasst - Erfahrungsberichte gesuchtBild: Erntehelfer aufgepasst - Erfahrungsberichte gesucht
Erntehelfer aufgepasst - Erfahrungsberichte gesucht
4,78 Euro die Stunde der gesetzliche Mindestlohn und Arbeitszeiten von 12 Stunden ( ab 6 oder 7 Uhr auf dem Feld, Feierabend gegen 18 Uhr, zwischendurch zwei Stunden Mittagspause) bei einer 5 - 6 Tage Woche - Arbeitsbedingungen die ans Mittelalter erinnern. Wer möchte da bei sommerlichen Temperaturen von mehr als 30° nicht gerne ca. 1000 Euro brutto im Monat verdienen? Vielfach wird aber berichtet, das diese Verdienste nur dann erreicht werden, wenn die Erntehelfer, die vom Landwirt gesetzten Mindestmengen in guter Qualität einbringen. Bei …
Bild: Der Sozialticker zu: Umzug - aber nicht für Hartz IV EmpfängerBild: Der Sozialticker zu: Umzug - aber nicht für Hartz IV Empfänger
Der Sozialticker zu: Umzug - aber nicht für Hartz IV Empfänger
Sie sind ALG II Empfänger? Dann haben Sie schlechte Karten, wenn Sie glauben - z.B. in München - durch bessere Aussichten auf einen Arbeitsplatz einfach umziehen zu können, oder eventuell in Frankfurt sich nieder zu lassen … oder überall und nirgends. Leider gestattet das Sozialgesetz keinem ALG II Empfänger, einfach seinen Wohnort zu wechseln. Gefangen im Hartz IV Käfig ! Diese Erfahrung mussten schon viele “Wandervögel” machen, als nach dem erfolgten Umzug - der Gang zum Amt, ein Gang in die Obdachlosigkeit war - wo der Versuch die Kosten…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Stoppt die Armutsfalle MindestlohnBild: Stoppt die Armutsfalle Mindestlohn
Stoppt die Armutsfalle Mindestlohn
… 15 Cent zum 1. Januar 2021 und die Erhöhung auf 10,45 Euro erst ab Juli 2022 hält Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Armutsfalle gefangen“. Dies betont KAB-Bundesvorsitzender Andreas Luttmer-Bensmann direkt nach Bekanntgabe der Empfehlung der Mindestlohn-Kommission. Die KAB Deutschlands ruft in einer Online-Petition an Bundesarbeitsminister …
Bild: Mit der Schwangerschaft in die Armut - Verbände schauten zuBild: Mit der Schwangerschaft in die Armut - Verbände schauten zu
Mit der Schwangerschaft in die Armut - Verbände schauten zu
… dem Verein Alleinerziehender Mütter und Väter Ursula von der Leyen einen Offenen Brief geschrieben. Sie fordern darin ein Mindestelterngeld von 900 Euro monatlich. Der Sozialticker legt eine kostenlose Kondomabgabe für Familien ohne Kinder ans Herz, wo eine kontrollierte Geburtenrate an Hand der politischen Vorgaben nach Haushaltslage - ein “Storchenbiss” …
Bild: Elterngeld Plus wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf steigernBild: Elterngeld Plus wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf steigern
Elterngeld Plus wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf steigern
… Beruf im Falle des Bezuges von Elternzeit optimieren. Diese Variante, welche zukünftig die beiden Gegenpole „Vollzeit Elternteil“ und „Vollzeit Arbeitnehmer“ harmonisieren soll, heißt „Elterngeld Plus“. Am 05. Juni 2014 wurde seitens des Bundeskabinetts ein Gesetzentwurf für das sogenannte „Elterngeld Plus“ beschlossen, welches dann zum 01. Juli 2015 …
Elterngeld - Ungleichbehandlung bei der Auszahlung/ Nachteile für Selbständige/ Neuer Antragsservice
Elterngeld - Ungleichbehandlung bei der Auszahlung/ Nachteile für Selbständige/ Neuer Antragsservice
Seit dem 1. Januar 2007 gilt das neue Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz. Es wurde eingeführt, um die Einkommensverluste von Eltern, die sich um ihren Nachwuchs kümmern, zu verringern. Das Elterngeld berechnet sich für Arbeitnehmer aus dem Gesamtnettoeinkommen der letzten zwölf Monate vor der Geburt. Davon werden 12 bis maximal 14 Monate lang 67 …
Bild: Elterngeld in 2011: Neue Rechtslage führt zu KürzungenBild: Elterngeld in 2011: Neue Rechtslage führt zu Kürzungen
Elterngeld in 2011: Neue Rechtslage führt zu Kürzungen
Mit dem 1.1.2011 tritt die Reform des Elterngeldrechts in Kraft. Für viele junge Familien werden die Leistungen dann gekürzt. So bekommen alle, die vor der Geburt mehr als 1.200 Euro netto im Monat verdienen, ab dem neuen Jahr weniger Elterngeld, weil die sogenannte Ersatzrate von 67 % bis auf 65 % abgesenkt wird. Bei 2.000 Euro Nettoeinkommen fallen …
Bild: Erste Wirkungen auf den ArbeitsmarktBild: Erste Wirkungen auf den Arbeitsmarkt
Erste Wirkungen auf den Arbeitsmarkt
Das Elterngeld macht sich bezahlt txn. Seit vor gut acht Jahren das Elterngeld eingeführt wurde, hat sich in den Familien eine Menge getan: Mit einer neuen Selbstverständlichkeit teilen plötzlich junge Väter ihren Arbeitgebern mit, dass sie sich für ein paar Wochen, mitunter gar einige Monate, intensiv um ihren Nachwuchs kümmern möchten. Laut Statistischem …
pro familia Berlin zum Elterngeld:  Weniger üppig als angekündigt und jede Menge offene Fragen
pro familia Berlin zum Elterngeld: Weniger üppig als angekündigt und jede Menge offene Fragen
Seit dem 1. Januar 2007 gibt es das neue Elterngeld und jede Menge offene Fragen. pro familia Berlin kann sich in den ersten Monaten seit der Einführung vor Beratungsanfragen zum Elterngeld kaum retten. Jeder betreuende Elternteil, der seine Erwerbstätigkeit unterbricht oder reduziert, erhält seit Anfang des Jahres erstmals einen am individuellen Einkommen …
Elterngeld wird zum Trennungsgeld
Elterngeld wird zum Trennungsgeld
Das Elterngeld wird in seiner derzeitigen Form unserer Ansicht nach zu mehr unüberlegten Trennungen und Familienzerwürfnissen führen. Als problematisch sehen wir hier, dass nicht-eheliche Väter kein Antragsrecht auf das Elterngeld haben, wenn die Mutter nicht zustimmt, und dass alleinstehende Frauen 14 Monate das volle Elterngeld bekommen. Sie erhalten …
Bild: Elterngeld - kostenfreier Ratgeber der AG-Finanzen.deBild: Elterngeld - kostenfreier Ratgeber der AG-Finanzen.de
Elterngeld - kostenfreier Ratgeber der AG-Finanzen.de
14. Juli 2011 – Junge Eltern haben viele neue Aufgaben zu bewältigen, dazu gehören auch finanzielle Aspekte, wie der Antrag auf Elterngeld. Die Regelungen zum Elterngeld sowie der Antrag und die genaue Berechnung der Höhe stellen sich im Detail jedoch nicht ganz einfach dar. „Die Arbeitsgemeinschaft Finanzen hat einen Ratgeber für werdende und junge …
Bild: Der Sozialtickertest: Bewerbungen per Zeitungsinserat IIBild: Der Sozialtickertest: Bewerbungen per Zeitungsinserat II
Der Sozialtickertest: Bewerbungen per Zeitungsinserat II
Der Sozialticker beobachtete erneut den Arbeitsmarkt per Zeitungsannonce und hatte bereits schon im ersten Teil [**1] darüber ausführlich berichtet, dass die Inserate nicht immer das versprechen, was die Aufmachung beim ersten Anschein verspricht. Auch diese Woche wurden viele Arbeitsangebote aus den größten Printmedien unter die Lupe genommen. Diesmal …
Sie lesen gerade: Der Sozialticker zu : Armutsfalle Elterngeld