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Verursacher ist der Staat, nicht die Wirtschaft

19.05.202009:12 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Verursacher ist der Staat, nicht die Wirtschaft
Der 2. virtuelle Corona-Talk von Duin und Siemsen brachte wieder viele Menschen im Netz zusammen.
Der 2. virtuelle Corona-Talk von Duin und Siemsen brachte wieder viele Menschen im Netz zusammen.

(openPR) Duin fordert massive Finanzhilfen für Unternehmen zur Bewältigung des Corona-Lockdowns

Haar – Lkr. München/ „Sicher aus dem Lockdown“ lautete der Titel des zweiten virtuellen Corona-Talks von Albert Duin und Dr. Peter Siemsen am 14. Mai 2020. Während die Diskutanten in der ersten Talkrunde den Fokus auf die zeitnahe Öffnung von lokalem Einzelhandel und Gewerbe richteten, widmeten sie sich diesmal der Frage nach der schrittweisen Rückkehr in die Normalität.

Aus Sicht des Haarer FDP-Chefs Siemsen sind hierzu aktuell zwei gegensätzliche Positionen in der Gesellschaft wahrnehmbar. „Während einige schnellstens raus aus den Maßnahmen wollen, fordern andere eine vorsichtigere Vorgehensweise mit langsamen Lockerungen“, fasste er die beiden Meinungslager in der Bevölkerung zusammen. Der FDP-Landtagsabgeordnete und Wirtschaftsexperte Duin, der selbst ein Unternehmen führt, warnte vor der Macht des Faktischen: „Weitere Lockerungen werden und müssen kommen. Eine Fortführung des Lockdowns hält unser Land wirtschaftlich und gesellschaftlich nicht aus.“ Kinderbetreuung im Homeoffice sei aus seiner Sicht ebenso wenig tragfähig wie die Einschränkung von Grundrechten. „Für viele geht es um die wirtschaftliche Existenz“, zeigte der Landtagsabgeordnete Verständnis für die Gefühlslage vieler Demonstranten. Diese Menschen in eine Ecke mit Extremisten und Verschwörungstheoretikern zu stellen, zeuge von komplettem Empathieverlust, waren sich Duin und Siemsen einig.

„Wir müssen den Menschen ihre Freiheiten zurückgeben“, warb Duin eindringlich für eine zügige Fortsetzung der Lockerungen von unten nach oben. „Mit den Kindern wieder anfangen“, forderte er die zeitnahe Öffnung von Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen. Bei der Rettung der Gaststätten könne jeder einen Beitrag leisten. „Wir sollten alle wieder in die Restaurants gehen“, lautete sein Appell. Zugleich plädierte er für massive, staatliche Finanzhilfen für durch den Lockdown betroffene Unternehmen. Verursacher für die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Maßnahmen sei der Staat und nicht die Wirtschaft. Folgerichtig müsse dieser dafür bezahlen, auch unter Inkaufnahme einer deutlichen Neuverschuldung, argumentierte Duin. Allerdings sei vorab zu prüfen, wohin die Gelder gingen. Finanzspritzen an Unternehmen, die in Deutschland keine Steuern zahlen, lehnte Duin ab. Europa sieht er bei dem Weg aus dem Lockdown in der Rolle des Moderators. Das europäische Parlament solle sich darauf konzentrieren, den Informationsaustausch und die Maßnahmenabstimmung zwischen den europäischen Staaten zu organisieren, anstelle die Menschen mit zusätzlichen Beschränkungen und Verboten zu belasten.

Die Frage nach dem Risiko einer zweiten Infektionswelle führte zu unterschiedlichen Einschätzungen. Während die ebenfalls zugeschaltete Bezirksrätin Dr. Gabriela Berg dieses aufgrund des zuletzt bei Demonstrationen beobachtbaren Fehlverhaltens als hoch bewertete, erklärte Duin, dass er auf die Vernunft der Mehrheit vertraue. Eine weitere Welle werde aus seiner Sicht nicht kommen, wenn die Hygienevorschriften eingehalten würden. Als Naturwissenschaftler plädierte Siemsen, mehr zu testen, um das Infektionsgeschehen präziser einschätzen zu können. „Wir brauchen sowohl flächendeckende Antikörpertests zur Ermittlung der realen Infiziertenrate, als auch regelmäßige PCR-Tests in kritischen Einrichtungen wie Pflege- und Altenheimen, um Risikogruppen zu schützen“, war er sich mit Berg einig. Für den Ausbau von Testkapazitäten empfahl die praktizierende Tiermedizinerin die enge Abstimmung mit tiermedizinischen Laboren.

Ob und in welcher Härte eine zweite Infektionswelle Deutschland treffen wird, musste an dem Abend offen bleiben. Unstrittig unter den zahlreichen Teilnehmern der virtuellen Talkrunde allerdings war, dass es in der Verantwortung von uns allen liegt, ein erneutes Aufflammen zu verhindern.

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